Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0309/27616.html    Veröffentlicht: 25.09.2003 09:35    Kurz-URL: https://glm.io/27616

Samba 3.0 vernetzt Windows- und Linux-PCs

Neue Samba-Version unterstützt Microsofts Active Directory

Mit Samba 3.0 wurde jetzt eine neue Version der Unix-Netzwerk-Software Samba veröffentlicht, mit der sich Windows- und Unix/Linux-Systeme miteinander vernetzen lassen. Die neue Version wartet unter anderem mit Unterstützung für Microsofts Active Directory auf, so dass es möglich ist, sich mit Samba 3.0 an ADS-Domains anzumelden und sich dabei über LDAP/Kerberos zu authentifizieren.

Neu sind zudem die Unterstützung von Unicode, ein neues, weitgehend konfigurierbares internes Authentifizierungssystem, ein neues Mangling-System für Dateinamen sowie ein an Windows angelehntes "net"-Kommando. Darüber hinaus wurde sowohl die Fehlerbehandlung in Bezug auf Windows NT als auch die Druckunterstützung für Windows 2000/XP/2003 verbessert.

Aber auch die Migration von NT 4.0 zu Samba soll mit Samba 3 deutlich einfacher werden, lässt sich den Entwicklern zufolge doch eine komplette Domäne migrieren, ohne dass User, Gruppen oder Domain-SIDs verloren gehen. Zudem können vertraute Verbindungen mit Domänen-Controllern und Windows NT 4.0 hergestellt werden.

Samba 3.0 kann im Quelltext auf den Seiten des Samba-Projeks heruntergeladen werden. Zudem stehen fertige Pakete für Red Hat Linux 7.3, 8.0 und 9.0 bereit.  (ji)


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