Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0309/27414.html    Veröffentlicht: 12.09.2003 09:35    Kurz-URL: https://glm.io/27414

Sharp bringt Notebook mit 3D-Display

Ohne Spezialbrille 3D-Anwendungen nutzen

Sharp hat mit dem Mebius PC-RD3D das erste Notebook mit einem LC-Display vorgestellt, das eine dreidimensionale Darstellung erlaubt, ohne dass eine Spezialbrille genutzt werden muss.

Die neue 3D-Technik des 15-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel basiert auf einer "Parallaxenbarriere", die im 3D-Modus das Bild für das rechte und linke Auge so bereitstellt, dass man einen dreidimensionalen Bildeindruck erhält. Das Notebookdisplay kann auch im 2D-Modus betrieben werden.

Die Umschaltung erfolgt über einen kleinen Knopf mit der vielsagenden Aufschrift "3D" am oberen Teil des Gerätes. Im 2D-Modus wird diese Parallaxenbarriere schlicht transparent geschaltet. Sharp hat schon einige LC-Displays mit dieser Technik im Programm und verkauft seit Ende 2002 in Japan auch Handys mit winzigen 3D-Displays.

Sharp Mebius PC-RD3D
Sharp Mebius PC-RD3D
Das Notebook ist mit einem 2,8-MHz-Pentium-4-Prozessor, einer Nvidia-GeForce4-440Go, 512 MByte RAM (maximal ein GByte), einer 60-GByte-Festplatte, einem DVD-Laufwerk sowie einem Ethernet-Controller ausgestattet. Dazu kommen ein 56-Kbps-Modem, vier USB-2.0-Anschlüsse, ein Firewire400-Anschluss, ein Steckplatz für PC-Cards des Typ II sowie SD/MMC- und Memory-Stick-Slots. Das Notebook misst 352 x 296 x 46 mm und wiegt rund 4,6 Kilogramm. Die Akkus sollen magere 1,3 Stunden aushalten.

Die Bildaufbereitung selbst muss allerdings auch die Software unterstützen - dem Sharp Mebius PC-RD3D werden der TriDef Movie Player, der TriDef Photo Viewer und die Sharp Smart Stereo Photo Editor/Slide Show Software beigelegt.

Das Gerät soll in Japan ab Ende Oktober 2003 zu einem Preis von knapp 2.700,- Euro auf den Markt kommen. Europäische Pläne sind nicht bekannt.  (ad)


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