Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0308/27163.html    Veröffentlicht: 28.08.2003 12:24    Kurz-URL: https://glm.io/27163

Beta von Opera 7.20 für verschiedene Plattformen (Update)

Viele kleine Veränderungen in Opera 7.20 für Windows, Linux und FreeBSD

Opera bietet nach etlichen internen Betas die siebte Beta-Version von Opera 7.20 für Windows, Linux und FreeBSD nun auch der Öffentlichkeit zum Download an. Gleichwohl weist der Hersteller darauf hin, dass auch diese öffentliche Beta noch zahlreiche Programmfehler aufweisen und so zu Programmabstürzen führen kann. In einer speziellen Kampagne erhält man eine Opera-Registrierung in den kommenden zehn Tagen mit einem 25-Prozent-Rabatt.

Opera 7.20 Beta 7 soll Webseiten und Bilder deutlich zügiger anzeigen und auch JavaScript-Befehle schneller ausführen. Zudem wurden eine synchronisierte Animation implementiert und Fehler bei GIF-Animationen bereinigt. Bei der Darstellung von Webseiten lässt sich nun festlegen, nach welcher Zeit eine Seite auf jeden Fall angezeigt werden soll. Über einen neuen Menüpunkt erreicht man nun die 100 zuletzt geschlossenen Fenster und der Inhalt der Adresszeile lässt sich über einen entsprechenden Button bequem löschen. Als Weiteres wurde eine Unterstützung für Sprachen wie Arabisch und Hebräisch implementiert, die von rechts nach links gelesen werden.

Etliche Verbesserungen erhielt der Server-Manager, worüber die über die Funktion "Wand" gespeicherten Zugangsdaten sowie Cookies verwaltet werden. So genügt ein Druck auf die Delete-Taste, um Cookie- und/oder Wand-Daten bequem löschen zu können. Der Wand-Manager beherrscht nun auch das Anmelden, wenn kein Benutzername vorliegt. Ferner erhielt der Browser eine experimentelle Unterstützung für IPv6 sowie zahlreiche, kleinere Verbesserungen sowie Fehlerbereinigungen.

Auch der in Opera enthaltene E-Mail-Client M2 erhielt einige Verbesserungen. So soll der Spam-Filter nun zuverlässiger zu Werke gehen. Aus einem Verzeichnis des Adressbuches lässt sich jetzt eine E-Mail bequem an alle Adressaten des betreffenden Verzeichnisses versenden. Wenn der Browser im Offline-Modus arbeitet, versucht der E-Mail-Client nicht länger Nachrichten zu empfangen oder zu versenden. Als Weiteres erhielt M2 Unterstützung für RFC2231, RFC2449, CRAM-MD5 sowie für die Einbindung von Regexp-Filter, um den Mail-Client über reguläre Ausdrücke steuern zu können.

Opera weist ausdrücklich darauf hin, dass auch die aktuelle Beta-Version noch etliche Programmfehler enthält, die zu Fehlern oder Abstürzen der Software führen kann. Daher sollten nur erfahrene Anwender die Beta nutzen und diese in einem separaten Verzeichnis installieren, womit diese von einer normalen Opera-Installation separiert wird.

Die Opera 7.20 Beta 7 für Windows, Linux und FreeBSD steht ab sofort in einer kostenlosen Version mit eingeblendeten Werbebannern mit und ohne Java-Engine zum Download in englischer Sprache bereit. Karsten Mehrhoff bietet bereits eine deutsche Sprachdatei kostenlos zum Download an. Zur Abschaltung der Werbebanner fällt eine Registrierung in Höhe von 39,- US-Dollar an. In den kommenden zehn Tagen bietet Opera bis zum 7. September 2003 für zwei zufällig ausgewählte Stunden am Tag die Software mit einem 25-Prozent-Rabatt an, so dass die Software nur 29,25 US-Dollar kostet.

Update vom 28. August 2003, 17:30 Uhr:
Nachdem Opera zunächst nur die Windows-Version von Opera 7.20 in einer offiziellen Beta veröffentlichte, ist die aktuelle Beta nun auch für die Plattformen Linux und FreeBSD erhältlich.  (ip)


© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/