Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0308/27096.html    Veröffentlicht: 26.08.2003 09:19    Kurz-URL: https://glm.io/27096

Mobile.de will Privatanzeigen kostenpflichtig machen

Autobörse geht Kunden ans Portemonnaie

Der Autobörsenbetreiber mobile.de teilte mit, dass man auch von privaten Kunden ab dem 8. September 2003 eine Einstellgebühr für ihre Fahrzeuginserate verlangen wird. Nach einem Einführungspreis in Höhe von 8 Euro beträgt der reguläre Preis ab 1. Januar 2004 pro Inserat 10 Euro.

"Es lohnt sich, bei uns zu inserieren", erläutert Rüdiger Bartholatus, Vorstandsvorsitzender von mobile.de. "Jeder fünfte Gebrauchtwagen wird in Deutschland mittlerweile über mobile.de verkauft. Auch in puncto Schnelligkeit liegen wir vorn: Erfolgreiche Inserenten können ihr Auto meist innerhalb einer Woche verkaufen."

Mobile.de weist mehr als als 595 Millionen IVW-kontrollierte Page-Impressions und 25 Millionen Visits auf. Nach eigenen Angaben gibt es rund 840.000 gelistete Fahrzeuge in der Datenbank.

Bis Ende Juni 2003 erzielte das Hamburger Unternehmen einen Halbjahresumsatz von 10,59 Millionen Euro (1. Halbjahr 2002: 6,63 Millionen Euro) und realisierte damit ein zweistelliges Umsatzwachstum. Nach dem ersten Halbjahr 2003 lag das Betriebsergebnis bei 1,8 Millionen Euro (1. Halbjahr 2002: 1,3 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr 2003 erwartet der Vorstand ein Ergebnis über dem Wert des Vorjahres.  (ad)


© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/