Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0308/27033.html    Veröffentlicht: 21.08.2003 09:12    Kurz-URL: https://glm.io/27033

Canon PowerShot A80: 4-Megapixler mit Schwenkdisplay

Lichtstarkes 38-bis-114-mm-Zoom und CF-Speicherkartenverwendung

Mit der PowerShot A80 stellt Canon das neue Topmodell der PowerShot-A-Serie vor. Die Kamera ist mit einem 4-Megapixel-CCD-Sensor und einem 3fach optischen Zoom ausgestattet, das einen Brennweitenbereich von 38 bis 114 mm (äquivalent zu Kleinbild) abdeckt. Dazu kommt ein digitales 3,6fach-Zoom.

Die optische Konstruktion besteht aus sechs Elementen in fünf Gruppen und zwei asphärischen Linsen zur Vermeidung von Aberrationen. Das Objektiv ist mit einer maximalen Öffnung von F2,8 recht lichtstark (minimal F4,9). Der Makrobereich beginnt ab ca. 5 cm Motivabstand.

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Die PowerShot A80 verfügt über einen 9-Punkt-TTL-Autofokus, wobei auch ein zentraler Messpunkt und eine mittenbetonte Integralmessung wählbar sind. Der Orientierungssensor sorgt nach Angaben des Herstellers bei Hochformataufnahmen für eine Optimierung der Belichtungssteuerung. Neben einer Programm-, Zeit- und Blendenautomatik kann man auch alle Parameter für Belichtung, Blende und Zeit manuell einstellen. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/2.000 und 15 Sekunden.

Die Digitalkamera stellt 14 Belichtungsfunktionen sowie zwei Speicherplätze für eigene Voreinstellungen zur Verfügung. Diese erlauben es dem Fotografen, individuelle Einstellungen - zum Beispiel für Weißabgleich, Auflösung und Spotmessung - zu einem Set zusammenzufassen, das er mit dem Wählrad auf der Oberseite einstellen kann. Darüber hinaus wurde ein Panoramaassistent eingebaut, der einem bei der Aufnahme der Einzelbilder helfen soll, die später am PC noch zusammengesetzt werden müssen.

Die Kamera ist mit einem dreh- und schwenkbaren 1,5-Zoll-Display ausgerüstet, mit dem man die Motivkontrolle und Kamerasteuerung auch bei ungewöhnlichen Aufnahmeperspektiven, z.B. knapp über dem Boden, über Kopf und bei Selbstportraits, behalten sollte. Darüber hinaus gibt es einen optischen Zoomsucher.

Das Gerät erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 2,4 Bildern pro Sekunde und bis zu fünf Bildern in Folge. Die Auslöseverzögerung kann auf 2 oder 10 Sekunden eingestellt werden. Dazu kommt ein eingebauter Blitz mit einer Reichweite von 45 cm bis 4,4 m (Weitwinkel) und ca. 45 cm bis 2,5 m (Telebereich).

Die Kamera speichert im JPEG-Format (Exif 2.2 kompatibel) und ist mit einer USB-1.1-Schnittstelle und einem PAL/NTSC-TV-Ausgang ausgestattet. AVI-Kurzfilmchen mit maximal drei Minuten Länge können zusammen mit Ton aufgenommen werden. Die Kamera unterstützt CompactFlash-Speicherkarten. Ob auch das Hitachi Microdrive genutzt werden kann, ist nicht angegeben worden.

Die Canon PowerShot A80 unterstützt den PictBridge-Standard, der ein herstellerübergreifendes Treiberset für den Direktdruck darstellt und das Zusammenspiel von Digitalkamera und Drucker regelt. Die Kamera kann über das USB-Kabel direkt mit einem PictBridge-kompatiblen Drucker verbunden werden. Kameras und Drucker verschiedener Hersteller sind bei PictBridge-Kompatibilität frei kombinierbar.

Als Zubehör gibt es ein Unterwassergehäuse, das nach Herstellerangaben für Tauchtiefen bis maximal 40 Meter geeignet ist. Bei Blitzaufnahmen unter Wasser sorgt ein Diffusor für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs. Darüber hinaus gibt es einen Weitwinkel-(0,7x-) und Telekonverter (1,75x) sowie eine Nahlinse für den Makrobereich. Die Preise dieses Zubehörs sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Eine 32-MByte-CompactFlash-Karte Typ I ist im Lieferumfang enthalten. Für die A-Serie typisch ist die Stromversorgung mit vier handelsüblichen AA-Batterien oder Akkus. Das Gerät misst 103,1 x 64,6 x 34,7 mm und wiegt netto 250 Gramm. Treiber für Windows und MacOS werden mitgeliefert. Die Canon PowerShot A80 soll ab Ende Oktober 2003 für 449,- Euro im Handel erhältlich sein.  (ad)


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