Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0307/26717.html    Veröffentlicht: 30.07.2003 16:34    Kurz-URL: https://glm.io/26717

IBM baut leistungsstärksten Linux-Cluster

Über 2.500 Opteron-Prozessoren sollen Leistung von 11 Teraflop bringen

IBM soll im Auftrag des japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) den derzeit weltweit leistungsstärksten Linux-Cluster bauen. Der Cluster soll zum größten Teil aus den neuen eServern 235 aufgebaut werden, den ersten IBM-Servern mit AMDs Opteron-Prozessor.

Der IBM eServer Linux Supercomputer soll nach Herstellerangaben mit mehr als 11 Teraflop den momentan stärksten Linux Cluster übertreffen und Platz drei der Top-500-Liste der Supercomputer übernehmen. Der Supercomputer soll im AIST zum Einsatz kommen und dort mit anderen Nicht-Linux-Systemen integriert werden, um so ein gigantisches Verbundnetz (Grid) zu ergeben, das die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Universitäten und Regierungseinrichtungen in Sachen Grid Technologien, Biowissenschaften und Nanotechnologie optimiert. Unter anderem sollen mit Hilfe des neuen Rechners Materialien für Leitungsdrähte und Brennstoffzellen-Batterien erforscht werden.

Das System besteht aus über 1.000 IBM eServer Systemen (1U) mit mehr als 2.500 Prozessoren. Die Infrastruktur des Grids soll die Verbindung heterogener und geographisch voneinander entfernter Rechner, inklusive Storage und Daten ermöglichen. Dadurch können Wissenschaftler an verschiedenen Standorten gemeinsame Ressourcen nutzen.  (ji)


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