Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0307/26521.html    Veröffentlicht: 18.07.2003 10:04    Kurz-URL: https://glm.io/26521

Transmeta hofft auf Erfolg des neuen TM8000

Umsatz geht weiter zurück - TM8000 soll im Frühjahr 2004 zu haben sein

Transmeta hat im zweiten Quartal 2003 einmal mehr weniger umgesetzt. Konnte man im ersten Quartal 2003 noch 6,0 Millionen Euro bzw. im zweiten Quartal 2002 noch 7,5 Millionen US-Dollar umsetzen, waren es jetzt nur mehr 5,0 Millionen US-Dollar.

Der Nettoverlust für das zweite Quartal erreicht dabei 22,0 Millionen US-Dollar und liegt damit deutlich über den 20,1 Millionen US-Dollar des ersten Quartals. Im Vorjahr hatte man einen Verlust von 35,6 Millionen US-Dollar zu verzeichnen.

Dabei ist man bei Transmeta zuversichtlich, den kommenden TM8000-Prozessor wie geplant ausliefern zu können, so Dr. Matthew R. Perry, Präsident und CEO von Transmeta. Erste Muster liefen bereits mit einer Taktfrequenz von 1,1 GHz. Der Chip ist in der Lage, bis zu acht Instruktionen pro Taktzyklus auszuführen und soll so bei normalen Anwendungen bis zu 50 Prozent schneller sein als Transmetas aktuelle Prozessoren. Bei Multimedia-Applikationen soll der Geschwindigkeitsvorteil sogar 80 Prozent erreichen.

Perry geht davon aus, dass Notebooks mit dem neuen TM8000 ab Frühjahr 2004 in größeren Stückzahlen in den Handel kommen.  (ji)


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