Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0307/26402.html    Veröffentlicht: 11.07.2003 09:58    Kurz-URL: https://glm.io/26402

Adobe will TCPA-Chip in IBM-Rechnern für PDFs nutzen

Nutzung der PKI-Sicherheitsstruktur geplant

IBM und Adobe haben angekündigt, dass man den in einigen IBM-Notebooks und Desktoprechnern verbauten Sicherheitschip, der auf TCPA 1.1b (jetzt TCG) aufbaut, nutzen will, um künftig besonders stark gegen Manipulationen und andere Eingriffe gesicherte PDF-Dokumente und dazugehörige Signaturen zu erstellen bzw. zu verifizieren.

IBM ESS-Chip
IBM ESS-Chip
In Adobe Acrobat wird schon seit mehreren Versionen eine digitale Signiermöglichkeit für PDF-Dokumente und die entsprechende Überprüfung der Echtheit solcher Signaturen verbaut.

Die privaten Schlüssel sollen bei der Kooperation mit IBM im Embedded Security Subsystem (ESS) der Rechner verwaltet werden, das hauptsächlich aus einem Chip besteht, der als Trusted Platform Module (TPM) bezeichnet wird. Allerdings muss man, bevor der Chip genutzt werden kann, zunächst eine Software zur Initialisierung installieren. Im Chip wird dann der private Schlüssel gespeichert. An diesen kommt man erst durch eine Authentifizierung heran. Diese kann beispielsweise ganz simpel per Passwort, aber auch durch Biometrie und andere Hardware erfolgen.  (ad)


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