Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0307/26214.html    Veröffentlicht: 01.07.2003 14:00    Kurz-URL: https://glm.io/26214

Spieletest: Sega Arcade Gallery mit Outrun und Space Harrier

Modul für GBA mit vier Arcade-Klassikern

Eine Anschaffung des GBA lohnt sich mittlerweile unter anderem für Fans von Spiele-Klassikern - Titel wie Wing Commander, The Lost Vikings oder Bubble Bobble haben allesamt auf dem Nintendo-Handheld schon ihre Wiedergeburt feiern dürfen. Ein neues Modul von Sega lässt jetzt vier legendäre Arcade-Klassiker wieder aufleben.

Dabei handelt es sich allesamt um Titel, die erstmals Mitte der achtziger Jahre das Licht der Spielhallen erblickten - und somit schon fast zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Dem Spielspaß tut dies aber keinen Abbruch, vor allem die beiden Rennspiele Outrun und Super Hang-On überzeugen immer noch voll und ganz. Während man in Outrun am Steuer eines roten Sportwagens über sonnige Kurse hetzt, dem Gegenverkehr ausweicht und versucht, neue Bestzeiten aufzustellen, ist man in Super Hang-On mit dem Motorrad unterwegs auf Pokaljagd. Beide Spiele sind weitestgehend 1:1-Umsetzungen der Klassiker, wer die Originale kennt, dürfte sich also schnell zurechtfinden.

Screenshot #1
Screenshot #1
Das Gameplay von Space Harrier ist etwas ungewöhnlicher als das der beiden Renntitel. Hier bekämpft man mit einem mächtigen Gewehr riesige Monster und bewegt sich mit Hilfe eines Jet-Packs durch die Luft. Als vierten Titel enthält die Sega Arcade Gallery schließlich noch die Action-Flugsim After Burner, die als einzige nicht wirklich überzeugen kann - die Steuerung ist so träge, dass man schon bald die Lust verliert, mit dem eigenen Flugzeug gegnerischen Angriffen auszuweichen und Feinde vom Himmel zu ballern.

Screenshot #2
Screenshot #2
Kleiner Wermutstropfen: Sega hat dem Modul keine Batterie spendiert, so dass man Fortschritte im Spiel und Highscores nicht abspeichern kann. Ein wenig ärgerlich, wenn man mal wieder einen Rennrekord in Outrun aufgestellt hat, das Spiel beim nächsten Einschalten des GBA aber nichts mehr davon weiß.

Fazit:
Zweifellos gibt es schönere und technisch bessere Spiele für den GBA, wer aber gern an die damaligen Sega-Klassiker zurückdenkt, sollte sich die Arcade Gallery zulegen - abgesehen von der schwachen After-Burner-Konvertierung sind die Spiele sehr gut portiert worden und machen auch heute noch immens viel Spaß.  (tw)


© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/