Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0306/26128.html    Veröffentlicht: 26.06.2003 09:33    Kurz-URL: https://glm.io/26128

Personal-Videorekorder brennt auf DVD-RW und DVD-R

Pioneer mit TiVo-Service im DVD-Rekorder

Pioneer hat eine neue Gerätefamilie vorgestellt, die als Personal-Videorekorder mit dem TiVo-Programmierservice ausgestattet ist und Sendungen auf DVD-R/RW-Scheiben langzeitarchivieren kann. Für die kurzfristige Speicherung ist auch eine Festplatte eingebaut, so dass man nicht jedes Mal wertvolle DVD-Medien beschreiben muss.

Der Pioneer DVR-57H beinhaltet eine 120-GByte-Festplatte, während das Gerät Pioneer DVR-810H immerhin noch 80 GByte Speicher anbietet. Beide Geräte verfügen über einen DVD-Brenner sowie den TiVo-Programmservice. Mit beiden Personal-Videorekordern kann man gleichzeitig auf die Festplatte aufzeichnen und sich bereits archivierte Sendungen anschauen und Aufzeichnungen auf Festplatte vornehmen, während man DVDs schaut, und gleichzeitig Sendungen auf DVD brennen und die gleiche Sendung parallel im TV ansehen. Beim Einlegen einer DVD sucht das Gerät automatisch nach freiem Speicherplatz und zeichnet falls gewünscht darauf auf.

Mit der Möglichkeit, per analogem Videoeingang und zweitem Bandvideorekorder auch altes Filmmaterial auf DVD zu kopieren, eröffnen die Geräte auch Hobbyfilmern, die ihre Bänder sichern wollen, ein weites Betätigungsfeld. Auch Aufnahmen von Camcordern können so zumindest per Analog-Eingang gesichert werden.

Der TiVo-Basis-Service ist für beide Geräte kostenlos und erlaubt neben der programmgesteuerten Aufzeichnung wie bei normalen Videorekordern auch die Suche nach Sendungen, das Aufzeichnen von Serien, die Suche nach Sendungen mit bestimmten Schauspielern oder Themen und die Möglichkeit, Timeshift-Aufnahmen zu machen.

Beide Rekorder sind mit dem Progressive-Chip von Faroudja ausgerüstet und sollen zunächst nur in den USA angeboten werden. Sie sind mit einem 181-Kabelkanal-TV-Tuner ausgerüstet. Der DVR-810H soll ab Herbst 2003 für 1.199,- US-Dollar erhältlich sein, während der DVR-57H 1.800,- US-Dollar kosten soll.  (ad)


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