Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0305/25604.html    Veröffentlicht: 21.05.2003 14:00    Kurz-URL: https://glm.io/25604

Spieletest: Burnout 2 - Auf allen Konsolen purer High-Speed

Spiel ab sofort für Gamecube und Xbox verfügbar

Auf der PlayStation 2 brach Burnout 2 im Oktober 2002 alle Geschwindigkeitsrekorde und überzeugte mit atemberaubend flinker Grafik und abwechslungsreichem Gameplay. Seit kurzem ist das Rennspiel nun auch für Xbox und Gamecube verfügbar und stellt auch hier die Rennspielkonkurrenz reihenweise in den Schatten.

Am Gameplay hat sich kaum etwas geändert: In der Fahrschule trainiert man zunächst die eigenen Fähigkeiten und lernt, dass man durch Fahren im Gegenverkehr, engen Ausweichmanövern oder kleinen Sprüngen über Unebenheiten der Straße die Boost-Anzeige auflädt. Ist diese voll, kann man den Turbo per simplem Knopfdruck starten - und dann mit atemberaubendem High-Speed über die Strecken rasen, wobei die Kontrolle des Fahrzeugs und das Vermeiden von Unfällen dann natürlich teilweise haarsträubend schwer wird.

Screenshot #1
Screenshot #1
Natürlich kommt es so des Öfteren zu optisch spektakulären Crashs, die man in Zeitlupe auch noch mal ganz detailliert genießen darf. Während man sich den Unfall im Replay anschaut, verliert man allerdings wertvolle Sekunden. Will man in späteren Rennen gegen die intelligent agierenden Computer-Gegner gewinnen, muss man also eine ausgewogene Mischung aus Benutzung des Boosts und "normaler" Fahrweise finden, um nicht zu oft das eigene Gefährt zu zerstören.

Screenshot #2
Screenshot #2
Neben den "normalen" Rennen, in denen man durch das Erreichen einer Medaille neue Kurse und Wagen freischaltet, kann man sich auch auf Nebenschauplätzen als Polizist betätigen und Raser dingfest machen oder aber mit mehreren Mitspielern durch spektakuläre Crashs hohe Versicherungssummen abgreifen. Dabei bieten sowohl Xbox- als auch Gamecube-Version im Gegensatz zur PS2-Fassung nochmals 15 neue Szenarien für diesen "Crash-for-Cash"-Modus.

Screenshot #3
Screenshot #3
Aber auch ansonsten wurde das Spiel noch ein wenig weiter aufgewertet. War die Grafik schon auf der PlayStation 2 beachtlich, bekommt man auf Xbox und Gamecube noch detailliertere Texturen und schönere Licht- und Spiegel-Effekte zu sehen. Auf der Xbox kommt man zudem noch in den Genuss von Dolby Digital 5.1 Sound und kann sich via Xbox Live in weltweite High-Score-Listen eintragen lassen.

Fazit:
Burnout 2 ist auf allen drei derzeit gängigen Konsolen-Systemen Fahrspaß pur. Das Gameplay ist simpel und dennoch sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus abwechslungsreich und motivierend, die pfeilschnelle Grafik sorgt für einen absoluten Geschwindigkeitsrausch. Erfreulich ist zudem, dass Acclaim die PS2-Fassung nicht einfach 1:1 auf Gamecube und Xbox übertragen hat, sondern vielmehr die technischen Möglichkeiten der anderen Konsolen auszunutzen wusste.  (tw)


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