Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9902/2553.html    Veröffentlicht: 07.02.1999 01:58    Kurz-URL: https://glm.io/2553

Frankreich: PC für 300 Euro zzgl. Internetzugang

Handy-Strategie für Rechner
Handy-Strategie für Rechner
In Frankreich verkauft die Supermarktkette Geant PCs für 600 DM - wenn der Kunde einen zweijährigen Internet-Zugangsvertrag abschließt.

Das bei Handys bekannte Prinzip, den Kunden ein billiges Gerät zu verkaufen und in durch einen langen Vertrag an die Telefongesellschaft zu binden wird in Frankreich jetzt auf PCs übertragen. Wer beim Supermarkt Geant einen Rechner mit Cyrix MII 300 Prozessor, 3.2 GB Festplatte und 32 MB RAM kaufen will, zahlt dafür nur 1990 Francs - das sind knapp 600 DM. Zusätzlich beeinhaltet der flotte Rechner noch ein 32xCD-ROM Laufwerk, eine 2 MB Grafikkarte, Soundkarte samt Boxen, Tastatur, Maus und ein V90 Modem und einem 15"-Monitor.

Auf dem Gerät ist neben Windows 98 die Zugangssoftware für den grossen Provider Infonie installiert. Die monatlichen Gebühren für den Internetzugang belaufen sich auf 149 FF (44 DM), die der Kunde mindestens 24 Monate zahlen muß. Insgesamt zahlt der Kunde damit knapp 1660 DM - immer noch ein guter Preis.

Dem Surfer stehen eine Hotline zur Verfügung, die täglich zwischen 9 und 21 Uhr erreichbar ist. Damit nicht genug. Der Kunde erhält gleichzeitig ein Freikontingent kostenloser Ferngespräche und freien Zugang zum Netzspieleserver von Infonie.

Zum Kauf muß der Interessent seinen Personalausweis mitbringen - sonst würden wohl einige auf die Idee kommen, den Vertrag auf einen falschen Namen abzuschließen.  (ad)


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