Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0301/23658.html    Veröffentlicht: 24.01.2003 11:03    Kurz-URL: https://glm.io/23658

Motorola mit Gewinn im viertel Quartal

Umsatz klettert im vierten Quartal leicht auf 7,5 Milliarden US-Dollar

Motorola hat im vierten Quartal 2002 einen Gesamtumsatz von 7,5 Milliarden Dollar und ein Nettoergebnis von 174 Millionen Dollar bzw. 8 US-Cent je Aktie erzielt. Im Vorjahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 7,3 Milliarden US-Dollar einen Verlust von 1,2 Milliarden US-Dollar gemeldet.

Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten beläuft sich das Nettoergebnis im vierten Quartal 2002 auf 299 Millionen Dollar oder 13 US-Cent je Aktie, verglichen mit einem Nettoergebnis in Höhe von minus 90 Millionen US-Dollar oder minus 4 Cent je Aktie im Vorjahr des Quartals.

"Die Bilanz und Liquidität von Motorola stehen auf einer soliden Basis. Wir haben einen positiven Cash-Flow von etwa 500 Millionen Dollar innerhalb des Quartals generiert, nachdem Umstrukturierungen und Zahlungen von ungefähr 125 Millionen Dollar getätigt wurden", so Mike Zafirovski Präsident und Chief Operating Officer (COO) bei Motorola Inc. "Dies ist Motorolas achtes Quartal in Folge mit einem positiven Cash-Flow. Dank unserer strategischen Fokussierung und der Kostensenkungen zeigt das vierte Quartal, dass wir richtig gehandelt und positive Resultate erzielt haben, trotz schwieriger Marktbedingungen."

Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2002 beläuft sich auf 26,7 Milliarden US-Dollar gegenüber 29,9 Milliarden US-Dollar in 2001. Das Nettoergebnis liegt bei minus 2,5 Milliarden Dollar gegenüber minus 3,9 Milliarden US-Dollar in 2001. Ohne Sondereffekte beläuft sich das Nettoergebnis auf 314 Millionen US-Dollar.

"Um unsere Position weiter zu verbessern, werden wir unseren Fünf-Punkte-Plan konsequent fortsetzen. Hierzu zählen: 1. eine kontinuierliche Optimierung der Managementstruktur und eine ständige Verbesserung des Arbeitsklimas; 2. die Stabilisierung der Bilanzen und die Steigerung der finanziellen Flexibilität; 3. die Reduzierung der Kosten und die Optimierung der Fertigungskapazitäten; 4. die Produktion neuer, innovativer Produkte und die Intensivierung der Kundenbeziehungen; 5. die Bewertung und Neubewertung unserer Business-Pläne, um in diesen sich ständig ändernden Märkten konkurrenzfähig zu bleiben", so Christopher B. Galvin, Chairman und Chief Executive Officer von Motorola.  (ji)


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