Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0208/21117.html    Veröffentlicht: 08.08.2002 09:24    Kurz-URL: https://glm.io/21117

Vodafone verschiebt UMTS-Start

Qualität der Endgeräte noch nicht ausreichend

Der Mobilfunk-Anbieter Vodafone wird den kommerziellen Start seines UMTS-Netzes in Deutschland verschieben. Statt im Herbst 2002 will man nun im Frühjahr 2003 starten, so Jürgen von Kuczkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland in einem Interview mit der Tageszeitung "Die WELT".

Schuld an der Verschiebung seien Endgeräte-Hersteller, könnten diese doch noch keine kommerziell einsetzbaren UMTS-Handys liefern. Vor allem die automatische und unterbrechungsfreie Weitergabe von Verbindungen zwischen verschiedenen Funkzellen machen den Endgeräteherstellern noch Probleme.

So werde man zwar das Netz im Herbst in Betrieb nehmen, der kommerzielle Start verschiebe sich aber. Im Frühjahr 2003 wolle man zunächst UMTS für einen Teil der eigenen Mitarbeiter und Ausgewählte anbieten, kurz danach will man dann mit breiten Angeboten starten.

Laut von Kuczkowski ist zudem mit einer weiteren Konzentration bei UMTS-Anbietern zu rechnen. Am Ende wird es seiner Meinung nach nur drei vollwertige UMTS-Netze geben. Je eines von Vodafone und T-Mobile sowie von einem der übrigen Anbieter.  (ji)


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