Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0207/20966.html    Veröffentlicht: 29.07.2002 09:38    Kurz-URL: https://glm.io/20966

IBM Grid Toolkit zum Aufbau von verteilten Rechenanwendungen

Rechnen im Verbund mit Linux und AIX

IBM hat mit der Grid Toolbox für Linux und AIX einen Programmier-Baukasten zur Nutzung von Grids vorgestellt. Die Grid Toolbox besteht aus mehreren Teilen. Neben der Globus Toolkit Middleware sind auch Dokumentationen und Installationsskripte zur Nutzung des Systems auf IBM eServern (AIX und Linux) enthalten.

Die Grid Toolbox gibt es zunächst auf CD und auch als downloadbare kostenfreie Variante. Vor allem im wissenschaftlich-technischen Bereich sind extreme Rechenleistungen erforderlich, die man durch den Verbund mehrerer und räumlich getrennter Rechner im Rahmen des GRID Computing preiswert nutzen kann. Mit dem Globus Toolkit kann man beispielsweise Rechenkapazitäten verwalten und mit Webservices kombinieren.

IBM und das "Globus Toolkit"-Open-Source-Team des "The Globus Project" hatten eine Open-Grid-Services-Architektur (OGSA) vorgestellt, ein Set von Spezifikationen und Standards, das die Vorteile von Grid-Computing mit denen von Webservices kombinieren soll. Damit will man eine Plattform schaffen, die eine gemeinsame Nutzung von Anwendungen- und Computer-Ressourcen über das Internet auch für den kommerziellen Bereich interessant macht.

Globus ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, in dessen Rahmen grundlegende Technologien für Grid-Netzwerke entwickelt werden. Anwender sollen dank Grid-Computing Computerressourcen über das Internet "on demand" nutzen und auf eine robuste und streckenweise selbststeuernde Infrastruktur aufbauen können.  (ad)


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