Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0206/20474.html    Veröffentlicht: 25.06.2002 09:14    Kurz-URL: https://glm.io/20474

FRITZ!Card DSL jetzt auch für Linux

AVM bietet kombinierte DSL/ISDN-Unterstützung unter Linux

Auch Linux-Anwender können jetzt die FRITZ!Card DSL einsetzen. Diese verbindet den PC mit dem Highspeed-DSL-Anschluss und bietet gleichzeitig einen ISDN-Zugang. Ab sofort stehen CAPI4Linux-Treiber für die Linux-Distributionen SuSE 7.3 und 8.0 für den DSL/ISDN-Controller unter www.avm.de zum Download bereit. Des Weiteren bietet AVM mit K ADSL Watch nun Anwendern der FRITZ!Card DSL einen aussagekräftigen Monitor für die DSL-Verbindung unter LinuxKDE.

Die FRITZ!Card DSL verbindet als Einsteckkarte den PC direkt mit dem DSL- Anschluss und bietet gleichzeitig einen ISDN-Zugang. So kommen Anwender nicht zu den Übertragungsraten von DSL, sondern können ebenfalls ISDN-Dienste nutzen. In einem kleinen Netzwerk können außerdem mehrere Anwender gleichzeitig über eine FRITZ!Card DSL im Internet surfen.

Die Linux-Treiber stehen für SuSe in vorkompilierten Archiven zur Verfügung. Anwender anderer Distributionen oder Kernelversionen können CAPI4Linux durch manuelles Übersetzen der in den Treiberarchiven enthaltenen Quelltexte ebenfalls verwenden.

Über die Schnittstelle CAPI 2.0 kann eine DSL- und gleichzeitig ISDN-Verbindungen aufgebaut werden. Außerdem garantiert CAPI4Linux die Kompatibilität zur DSL-Schnittstelle UR-2 der Deutschen Telekom und zu diversen anderen Anbietern. Die Erkennung der DSL-Gegenstelle (DSLAM) wurde automatisiert. Für das populäre HylaFAX-Paket steht mit CAPI4HylaFAX eine spezielle Adaption für die CAPI-2.0-Schnittstelle ebenfalls zum kostenfreien Download bereit.

Neben dem bereits für den ISDN-Teil zur Verfügung stehenden ISDN-Monitor K ISDN Watch gibt es nun einen entsprechenden Monitor für die DSL-Verbindung. Anwender von Linux KDE 2.x/3.x behalten so den Überblick über den Verbindungsstatus der FRITZ!Card DSL.

Im Herbst dieses Jahres wird die FRITZ!Card DSL auch als externes USB-Gerät zur Verfügung stehen. Damit können Anwender den DSL-Zugang mit integrierter ISDN-Funktion dann auch am USB-Anschluss nutzen und auf ISDN-Dienste zugreifen.  (ad)


© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/