Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0202/18511.html    Veröffentlicht: 27.02.2002 10:31    Kurz-URL: https://glm.io/18511

CeBIT 2002: Seiko zeigt SmartPad für WindowsCE-PDAs

SmartPad überträgt handschriftliche Notizen auf Papier per Infrarot auf PDAs

Seiko bringt Mitte März das SmartPad auch für WindowsCE-PDAs auf den deutschen Markt. Dieses Gerät überträgt handschriftliche Aufzeichnungen auf Papier über die Infrarotschnittstelle in Echtzeit auf ein WindowsCE-Gerät, so dass diese Daten elektronisch weiter verarbeitet werden können. Wer bereits ein SmartPad2e für die PalmOS-Plattform besitzt, kann mittels kostenlosem Download daraus ein WindowsCE-SmartPad machen.

Das SmartPad ermöglicht die elektronische Speicherung handschriftlicher Notizen in einem WindowsCE-PDA, um auch unterwegs und geordnet auf die Daten zugreifen zu können. Diese Arbeitsmappe richtet sich vornehmlich an PDA-Anwender, die sich weder an eine Eingabe über die Handschriftenerkennung der mobilen Begleiter noch an die virtuellen Tastaturen gewöhnen wollen, sondern trotz PDA-Einsatzes ihre Notizen weiterhin handschriftlich auf einem Blatt Papier niederschreiben wollen.

SmartPad für WindowsCE-PDAs
SmartPad für WindowsCE-PDAs
Das 860 Gramm schwere SmartPad für die WindowsCE-Geräte unterscheidet sich nicht von dem schon länger erhältlichen Pendant für PalmOS-Geräte. Bei dem neuen Gerät wurden lediglich die notwendigen Software-Anpassungen vorgenommen, so dass Besitzer eines SmartPad2e für PalmOS-PDAs dieses auch mit einem WindowsCE-Gerät verwenden können. Dazu muss lediglich die passende Software von www.seikosmart.com heruntergeladen werden.

Zentrale Software-Komponente ist der so genannte InkNote Manager, der alle Aufgaben zentral verwaltet und für eine leichte Bedienung sorgen soll. Notizen und Zeichnungen auf dem Papierblock werden zunächst über Infrarot in den InkNote Manager übertragen, wo der Anwender entscheidet, wie die Daten weiter verarbeitet werden. Notizen lassen sich wahlweise als Termin oder Adresse speichern oder als Anhang per E-Mail weiterleiten.

Das SmartPad besitzt zwei Möglichkeiten der Dateneingabe: Eine magnet-empfindliche Unterlage, die auf handschriftliche Aufzeichnungen mit dem magnetischen Spezialstift reagiert, übermittelt die Daten zum PDA. Dadurch können Notizen auf einem Papierblock oder direkt über die Magnet-Unterlage eingegeben werden. Ferner befindet sich eine Art virtuelle Tastatur in der Unterlage des SmartPads, worüber sich gezielt Buchstaben und Ziffern eintippen lassen. Das 21,5 x 29,9 x 3,8 cm große SmartPad umhüllt zum Schutz ein Kunstlederetui.

Das SmartPad für WindowsCE-PDAs soll ab Mitte März zum Preis von 249,- Euro in Deutschland erhältlich sein. Der Hersteller will das SmartPad für WindowsCE-PDAs Mitte März auf der CeBIT 2002 in Hannover auf seinem Messestand (Halle 23, Stand A04) vorstellen.  (ip)


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