Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0201/17711.html    Veröffentlicht: 11.01.2002 09:26    Kurz-URL: https://glm.io/17711

IBM führt zum neunten Mal die US-Patentanmeldungsliste an

Patentvolumen um rund 20 Prozent erhöht

IBM hat sich im Jahr 2001 in den USA nun schon zum neunten Mal in Folge an die Spitze der Neuanmeldungen von Patenten gesetzt. Das Unternehmen konnte im Vergleich zum Vorjahr sein Patentvolumen um rund 20 Prozent steigern. IBM ist damit das erste Unternehmen, das insgesamt mehr als 3.000 Patente in einem einzigen Jahr zugesprochen bekommen hat.

Der Abstand zwischen Big Blue und dem nächsten Kanditaten beträgt immerhin 1450 Patente. Damit hat IBM außerdem mehr Patente als seine zwölf größten IT-Wettbewerber Hewlett-Packard, Intel, Sun, Microsoft, Compaq, Dell, Apple, EMC, Oracle, EDS, Accenture und AOL.

Die neuen 3.411 IBM-Patente teilen sich hauptsächlich in die Sparten Software, Mikroelektronik und Speichertechnologien. Insgesamt erzielte IBM mit seinen Patenten mehr als eine Milliarde US-Dollar Lizenzgebühren. Insgesamt hält IBM weltweit rund 37.000 Patente, davon alleine 20.000 in den USA. In Europa gehört IBM zu den größten nicht-europäischen Patenthaltern. Ebenso verhält es sich in Japan.  (ad)


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