Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0201/17663.html    Veröffentlicht: 08.01.2002 18:34    Kurz-URL: https://glm.io/17663

nForce 415-D - Neuer nForce-Chipsatz von NVidia

Erster NVidia-Chipsatz für Sockel-A-Mainboards ohne Onboard-Grafik

Mit dem nForce 415-D hat NVidia eine Lücke in seiner nForce-Produktlinie geschlossen: Auch der neue hochintegrierte Sockel-A-Chipsatz unterstützt Duron-, Athlon- und Athlon-XP-Prozessoren, allerdings verzichtete NVidia dabei auf die gewohnte Onboard-Grafik.

Im Gegensatz zu den bisherigen nForce-Chipsätzen 220D, 420 und 420D verfügt der 415-D nicht über den integrierten, auf dem GeForce2-MX-basierenden Grafikkern. Anstelle des nForce "Integrated Graphics Prozessor" (IGP) sorgt der so genannte "System Platform Processor" (SPP) für schnelle Speicherzugriffe, unter anderem mittels NVidias TwinBank-Technologie und einem "Dynamic Adaptive Speculative Pre-processor" (DASP), der die CPU-Leistung optimieren soll.

Für Grafikkarten bietet der nForce 415-D einen AGP-4X-Steckplatz, den auch die anderen nForce-Chipsätze bieten. NVidias "Media and Communications Processor" (MCP) sorgt auch auf dem 415-D für 5.1-Kanal-Onboard-Sound und verfügt über die gewohnten Features wie 10/100-Ethernet, HomePNA 2.0 und USB. MCP und SPP sind per AMDs Hypertransport-Technologie miteinander breitbandig verbunden.

Der nForce-415-D-Chipsatz ist laut NVidia bereits in Produktion. Erste Mainboards mit nForce 415-D von Drittherstellern sollen Ende Januar 2002 auf den Markt kommen. Zu den Herstellern, die nForce-415-D-Mainboards produzieren werden, zählen unter anderem MSI und ASUS.  (ck)


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