Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0201/17603.html    Veröffentlicht: 04.01.2002 09:22    Kurz-URL: https://glm.io/17603

RioPort: Verbindung von geschützter Musik und HiFi-Geräten

Tragbare Player sollen verschlüsselte Musik abspielen können

RioPort hat eine Lösung vorgestellt, die es erlauben soll, von den kommenden Online-Musikangeboten, die ihre Songs per Digital Rights Management vor dem Kopieren schützen wollen, auf entsprechend ausgerüsteten digitalen portablen Playern abzuspielen. Künftig sollen auch stationäre Unterhaltungselektronik- Geräte und Autoradios diese Technik beherrschen.

An der so genannten d2d-Technik sind nach Angaben des Unternehmens bereits Unternehmen wie Samsung, Sanyo, SONICblue und der Chiphersteller Texas Instruments interessiert. Man spricht zwar auch davon, dass die Musiklabels interessiert seien, nannte aber noch keine Namen. Hauptinvestoren von RioPort sind Oak Investment Partners, Vulcan Ventures, SONICblue, Microsoft, Mitsubishi, EMC, Quantum und Macrovision.

Mittels der Lösung werden die von den Copyright-Inhabern festgelegten Nutzungsmöglichkeiten und die Dauer der Nutzung verwaltet. Beispielsweise kann festgelegt werden, wie oft ein Song abgespielt werden darf oder aber es kann ein Verfalldatum eingebaut werden. So sollen sich umfangreiche Musik-Mietlösungen entwickeln lassen, die online abgewickelt und von dem Gerät des Kunden verwaltet werden können.

Die RioPort-Technik soll dabei mit bestehenden Digital-Rights-Management-(DRM-)Lösungen wie der Variante von Microsoft (Windows Media DRM) zusammenarbeiten.  (ad)


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