Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0110/16252.html    Veröffentlicht: 10.10.2001 09:34    Kurz-URL: https://glm.io/16252

IBM mit neuen ThinkPads und NetVista-Rechnern

ThinkPad R30: Schnurloses Netzwerk bereits eingebaut

IBM stellt seine Notebook- und Desktop-Produktfamilien ThinkPad und NetVista neu auf. Insgesamt sechs neue Computer-Modelle stellt das Unternehmen im Zuge der Neuausrichtung vor. Die ThinkPad-Familie wird künftig aus den Serien X, T, A sowie der neuen R-Serie bestehen. Auch die NetVista-Familie bekommt neben den bekannten Serien A und X mit der M-Serie Zuwachs um eine neue Reihe.

ThinkPad R Serie
ThinkPad R Serie
Mit jeweils drei neuen Modellen und jeweils einer neuen Serie der Produktfamilien ThinkPad und NetVista geht IBM im Herbst 2001 an den Start. Die neuen Computer sind mit dem IBM Embedded Security Subsystem für die Datensicherheit ausgestattet, das aus einem Security-Chip und der Software IBM Client Security besteht. Diese Technologie soll Daten, Hardware, Netzwerkzugang und Kommunikationsfunktionen der Rechner vor unliebsamen Zugriffen sowohl bei konventioneller als auch bei drahtloser Netzanbindung schützen.

Integrierte Wireless-LAN-Karten erlauben den ThinkPad-Notebooks aller Serien eine drahtlose Anbindung an Firmennetze. Ausgewählte Modelle verfügen zudem über vorinstallierte Bluetooth-Karten für den kabellosen Anschluss von Peripheriegeräten. Auch die NetVista-Modelle können mittels eines optional erhältlichen High-Rate-Wireless-LAN-Adapters drahtlos an Netzwerke angebunden werden.

Mit dem ThinkPad X22 hat nun auch das erste IBM-Subnotebook einen integrierten Wireless-LAN-Zugang. Das aktuelle Modell der T-Serie ist der kürzlich vorgestellte ThinkPad T23, der als Pionier das IBM Embedded Security Subsystem enthielt, welches nun in weitere ThinkPad-Serien integriert ist.

Als erstes Modell der neu geschaffenen R-Serie tritt der ThinkPad R30 als 2,5 Kilogramm leichtes, schlankes Einsteigernotebook an. Sein neuartiger Laufwerksschacht Ultrabay Plus bietet erweiterte Anschlussmöglichkeiten. Die Ultrabay Plus nimmt aber auch konventionelle Laufwerke und Optionen auf. Der ThinkPad A30 verfügt als erstes Modell der erneuerten A-Serie über zwei Laufwerksschächte. Neben der Ultrabay 2000 besitzt er ebenfalls die neue Ultrabay Plus.

NetVista X Serie
NetVista X Serie
Bei der IBM-Desktop-Familie kommt mit dem NetVista M41 ebenfalls ein Startmodell heraus, das eine neue Serie begründet. Die M-Serie wird künftig die IBM-Desktop-Rechner im höheren Leistungsbereich kennzeichnen, die A-Serie das preisgünstige Segment abdecken. Das neue Modell dieser Serie ist der NetVista A22p, der mit erweiterten Multimedia-Optionen aufwartet. Daneben existiert mit der X-Serie weiterhin die Reihe der platzsparenden All-in-one-Design-PCs. Auch diese erhält mit dem NetVista X41 einen neuen, leistungsstärkeren Vertreter.

Alle neuen ThinkPad- und NetVista-Modelle sind ab Ende Oktober 2001 verfügbar. Die Preise für die einzelnen Geräte in der Grundkonfiguration beginnen für den ThinkPad X22 bei 6.171,03 DM, für den ThinkPad T23 bei 4.923,22 DM, für den ThinkPad R30 bei 3.357,77 DM sowie den ThinkPad A30 bei 5.172,78 DM, für den NetVista M41 bei 2.242,40 DM und für den NetVista A22p bei 2.131,33 DM.

Die Preisliste des NetVista X41 beginnt bei 3.970,33 DM.  (ad)


© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/