Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0108/15299.html    Veröffentlicht: 14.08.2001 09:22    Kurz-URL: https://glm.io/15299

Peregrine und IBM schließen Allianz

Partner wollen das Thema E-Infrastruktur gemeinsam vorantreiben

Das amerikanische Softwareunternehmen Peregrine Systems und IBM haben einen Vertrag im Bereich E-Infrastruktur geschlossen. Das Abkommen zielt darauf, das Zusammenspiel heterogener IT-Komponenten zu verbessern. Unternehmen sollen gemeinsam dabei unterstützt werden, steigenden technischen sowie organisatorischen Anforderungen an künftige E-Business-Infrastrukturen Rechnung zu tragen. Mit der Zusammenarbeit wird IBM sein Angebot an Dienstleistungen für das Ressourcenmanagement von IT-Systemen erweitern.

Geplant ist der Aufbau eines weltweit agierenden IBM-Expertenteams, das Peregrines marktführende Infrastruktur-Management-Anwendungen mit dem Know-how der IBM bei Systemintegration und der Einsatzplanung von IT-Ressourcen zusammenführt. Gleichzeitig übernimmt IBM das Hosting der Peregrine-Internetplattform Get2Connect, über die täglich rund 1,2 Millionen Transaktionen mit einem Jahresgesamtwert von 280 Milliarden US-Dollar jährlich abgewickelt werden. IBM übernimmt ebenfalls das Hosting von Software-Anwendungen, die Peregrine als ASP-Modell vertreibt.

"Wir werden im Rahmen der Kooperation Synergien nutzen, durch die wir Unternehmen noch bessere Steuerungselemente für ihre IT-Infrastruktur an die Hand geben. Das wird um so wichtiger, je stärker die Abhängigkeit zwischen einzelnen Technologie-Komponenten zunimmt", sagte Steve Gardner, Chairman und CEO Peregrine Systems. "Es geht vor allem darum, niedrige Kosten mit einem hohen Grad an Verfügbarkeit zu verbinden. Unternehmen brauchen künftig eine technische Plattform, die Prozesse ganzheitlich und nicht in einzelnen Segmenten unterstützt. Dabei spielt der zukunftsgerichtete Ressourceneinsatz, also das Thema Infrastruktur, eine ganz zentrale Rolle, um positive Effekte für die Produktivität als auch für die Investitionssicherheit zu erreichen", sagte Bob Zapfel, General Manager Strategic Outsourcing & Integrated Technology Services der IBM.

Im Rahmen des Vertrages wird IBM bestehende End-to-End-Lösungen für das Infrastruktur-Management anbieten, die auf Anwendungen von Peregrine basieren. IBM wird Peregrine-Kunden außerdem produktergänzende Dienstleistungen für den Aufbau einer robusten, kostengünstigen und hochverfügbaren IT-Infrastruktur anbieten.

Mit diesem Vertrag wollen IBM und Peregrine ihre bestehende Partnerschaft weiter ausbauen. Schon jetzt ist Peregrines B2B-Technologie Bestandteil der WebSphere-Softwarefamilie von IBM.  (ad)


© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/