Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0108/15226.html    Veröffentlicht: 08.08.2001 12:15    Kurz-URL: https://glm.io/15226

Cisco - Zahlen für 2001 im Rahmen der Erwartungen

Wieder leichter Gewinn im vierten Quartal

Cisco Systems hat im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von 22,29 Milliarden US-Dollar erzielt. Gegenüber dem Vorjahresergebnis von 18,93 Milliarden US-Dollar entspricht dies einer Steigerung um 18 Prozent. Der Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2001 beträgt 1,01 Milliarden US-Dollar oder 0,14 US-Dollar pro Aktie im Vergleich zu einem Nettogewinn von 2,67 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 0,36 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr.

Der Pro-Forma-Nettogewinn ohne Aufwendungen für Zukäufe, Sozialversicherungssteuer auf Aktienbezugsrechte, Restrukturierungskosten und Sonderposten, Bewertung von Lagervorräten sowie Gewinne aus Minderheitsbeteiligungen beläuft sich auf 3,09 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,91 Milliarden US-Dollar) beziehungsweise 0,41 US-Dollar pro Aktie. Dies entspricht einem Rückgang um 21 Prozent beziehungsweise 23 Prozent.

"In vielerlei Hinsicht hat sich das Geschäftsjahr 2001 für uns wie zwei unterschiedliche Jahre dargestellt. Mit einer Wachstumsrate von über 60 Prozent im Vorjahresvergleich entwickelte es sich bis Dezember positiver als wir angenommen hatten. In der zweiten Jahreshälfte erlebten wir einen extrem starken Abwärtstrend", sagte John T. Chambers, President und Chief Executive Officer von Cisco.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2001 erreichte Cisco einen Umsatz von 4,30 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zu 5,72 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 25 Prozent. Der Nettogewinn für das vierte Quartal beträgt 7 Millionen US-Dollar oder 0,00 US-Dollar pro Aktie.

Das Unternehmen erwirtschaftete einen Pro-Forma-Nettogewinn von 163 Millionen US-Dollar oder 0,02 US-Dollar pro Aktie. Daraus ergibt sich gegenüber den Werten des Vorjahresquartals von 1,20 Milliarden US-Dollar oder 0,16 US-Dollar pro Aktie ein Rückgang um 86 Prozent beziehungsweise 87 Prozent.

"Wir sind überzeugt, dass das Internet weitere deutliche Produktivitätssteigerungen bringen wird und die Amortisation von Investitionen in Internet-Anwendungen und Netzwerktechnologie gerade erst einsetzt", so John T. Chambers. "Wir befinden uns derzeit in den sehr frühen Phasen einer grundlegenden technologischen Revolution, und die Rolle, die Cisco dabei spielt, hat sich nicht wesentlich verändert."  (ji)


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