Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mainboard-asus-und-msi-stehen-zu-ryzen-5000-auf-x470-b450-2010-151570.html    Veröffentlicht: 18.10.2020 11:27    Kurz-URL: https://glm.io/151570

Mainboard

Asus und MSI stehen zu Ryzen 5000 auf X470/B450

Beide Hersteller versprechen Firmware-Updates für ältere AM4-Platinen, damit die neuen Ryzen-CPUs künftig unterstützt werden.

Asus und MSI haben als erste Partner erneut betont, dass Hauptplatinen mit dem Sockel AM4 und den älteren X470/B450-Chipsätzen in den nächsten Monaten kompatibel zu den Ryzen 5000 (Vermeer) gemacht werden. Derzeit laufen die CPUs nur auf Mainboards mit aktuellen X570/B550/A520-Chips.

Die Vermeer-Prozessoren erfordern eine Firmware, welche die Agesa Combo-AM4 v2 1.0.8.x unterstützen. Diese ist bisher bei den allermeisten Platinen von Asrock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI bereits als Download verfügbar - Letztere sind auch schon bei Agesa Combo-AM4 v2 1.1.0.0 angekommen. MSI schreibt, dass im Januar 2021 erste Beta-Firmware für X470/B450-Platinen veröffentlicht werden soll, was dem entspricht, was AMD vorab angekündigt hatte.

Für noch ältere Bretter mit X370/B350-Chip hingegen sind bisher keine Anpassungen geplant, nach derzeitigem Stand werden die Ryzen-5000-Modelle also nicht unterstützt. Sollte AMD sich doch noch anders entscheiden, will MSI sich zu diesem Thema wieder äußern. Wichtig ist, dass bei der X470/B450-Generation nicht nur die Max-Versionen mit 32 MByte großem UEFI-Baustein Vermeer-Support aufweisen sollen, sondern auch die Non-Max-Versionen mit weniger Speicher.

Mit den Ryzen 5000 bringt AMD am 5. November 2020 die (ungeachtet des Namens) vierte Ryzen-CPU-Generation in den Handel. Die Prozessoren werden wieder im 7-nm-Verfahren gefertigt, nutzen aber die stark verbesserte Zen-3-Architektur. AMD verspricht durchschnittlich knapp 20 Prozent mehr Leistung pro Takt bei minimal gestiegenen Frequenzen, weshalb die Chips selbst in Spielen schneller sein sollen als alles, was Intel bis dato aufzubieten hat. Verglichen mit ihren Vorgängern sind die Ryzen 5000 allerdings 50 US-Dollar teurer als ihre jeweiligen Vorgänger-Pendants.

 (ms)


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