Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/e-bike-kaufberatung-das-passende-pedelec-fuer-2021-2010-151296.html    Veröffentlicht: 06.10.2020 12:01    Kurz-URL: https://glm.io/151296

E-Bike-Kaufberatung

Das passende Pedelec für 2021

Raus aus dem Auto, ab in den Sattel! Wir geben Entscheidungshilfen für den E-Bike-Kauf.

2020 beschert den Pedelec-Herstellern Verkaufsrekorde. Bereits im Juni berichtete Bosch, das Modelljahr sei ausverkauft. Wer ein aktuelles E-Bike erstehen wollte, musste teilweise monatelang warten. Im Herbst werden neue Räder, Motoren und Accessoires vorgestellt. Darum wollen wir mit diesem Überblick bei der Wahl des richtigen Rades helfen.

Mountainbike, Trekking- oder klappbares Stadt-Bike? Diese Entscheidung hängt allein von den persönlichen Vorlieben ab. Aber es gibt noch einige andere Punkte, die beim Pedelec-Kauf eine Rolle spielen. Wir sehen uns Antrieb, Ausstattung und Sicherheit an - und werfen auch einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten des Gebrauchtkaufes. Wir betrachten hier nur Pedelecs bis 25 km/h, weil sie den größten Teil des Marktes ausmachen. Die meisten Punkte sollten auch bei stärker motorisierten Rädern zutreffen, die zulassungspflichtig sind. Wir konzentrieren uns nicht auf einzelne Marken, sondern erläutern die Komponenten unabhängig vom Hersteller.

Wir beziehen die folgenden Punkte ein:



Am Anfang steht eine einfache Rechnung: Wie viele Kilometer sollen im Jahr gefahren werden? Pedelecs haben komplexere, meist teurere Technik an Bord als die meisten normalen Räder, außerdem werden sie durchschnittlich mehr gefahren als diese. Das führt dazu, dass Wartungsintervalle und -kosten wie bei einem Auto eine wichtige Größe sind.

Wer plant, im kommenden Jahr seinen Arbeitsweg von 5 Kilometern an Wochentagen mit dem Rad zurückzulegen, kommt beispielsweise auf 1.500 km. Dabei rechnen wir mit 255 Arbeitstagen (in Berlin), von denen an 150 tatsächlich mit dem Pedelec gefahren wird. Die restlichen 105 verteilen wir großzügig auf Urlaub, Regenwetter oder allgemeine Antriebslosigkeit. Zählen wir noch ein paar Wochenendausflüge hinzu, sind wir bei 2.000 km.

Auch die Streckenbeschaffenheit sollte in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Wenn bestimmte Strecken regelmäßig gefahren werden, ist es sinnvoll, den künftigen Weg ein paar Mal mit einem normalen Rad abzufahren und auch nach schöneren Alternativen zu suchen, denn ein oder zwei Kilometer mehr oder ein kleiner Berg sind auf dem Pedelec schnell hinter sich gebracht - das lohnt sich, wenn die Fahrt dadurch entspannter wird. Damit kann man sich etwa die Frage nach einer Federgabel schnell beantworten.

Kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt: dem Antrieb. Er ist entscheidend für Fahrgefühl und Unterstützungsstärke.

Pedelec-Motoren und Antriebe im Überblick

Der Motor sitzt beim Pedelec entweder in der Vorder- oder Hinterradnabe oder in der Mitte, direkt unter uns. Das beeinflusst natürlich den Schwerpunkt des Rades, schließlich wiegt er bis zu 3 kg. Außerdem kann sich die Position auch auf das Fahrgefühl auswirken. Schlechte Motorsteuerungen geben einem das Gefühl, gezogen oder geschoben zu werden - ein Sicherheitsrisiko bei schnellen Manövern und dem Anfahren auf nasser Strecke. Daher galt der Mittelmotor lange Zeit als die beste Variante, allerdings auch als die teuerste. Moderne Pedelecs haben aber inzwischen sehr ausgefeilte Steuerungen, die keinen nennenswerten Einfluss mehr auf das Fahrgefühl nehmen.

Bei unserem Test des Cowboy 3 (Hinterradantrieb) und des Vanmoof S3 (Vorderradantrieb) konnten wir nicht mehr wahrnehmen, wo sich der Motor befand. Da die Antriebe auch leichter geworden sind, werden sich die Unterschiede wohl in den kommenden Jahren größtenteils ausgleichen. Der Hinterradmotor hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Er kann meist nur mit einer wartungsaufwendigen Kettenschaltung kombiniert werden, das schränkt die Auswahl ein. Eine gute Übersicht über Modellvarianten und Hersteller bietet das Portal ebike.de.

Wie viel Unterstützung man benötigt, hängt maßgeblich von der Strecke ab. Schon mit 250 Watt verdoppelt man seine eigene Antrittskraft problemlos - und das in der geringsten Unterstützungsstufe. Wichtig ist das Fahrgefühl: Gute Motorsteuerungen starten und stoppen nicht ruckartig, das Gefühl der Unterstützung ist organisch. Das lässt sich mit niedriger Trittfrequenz und langsamem Fahren ausprobieren, der Motor sollte bestenfalls nicht pulsen. Auch einen sportlichen Antritt sollte man testen und dabei darauf achten, ob das angetriebene Rad durchdreht.

Während ein Motorschaden sehr selten auftritt, sind andere Bestandteile des Antriebs wesentlich anfälliger: Kette und Schaltung.

Kehren wir zu unserem Beispiel mit 2.000 Kilometern Fahrt pro Jahr zurück, das kann je nach Modell und Pflege dann schon den Gang in die Werkstatt bei einer Kettenschaltung bedeuten. Wir haben in einer Tabelle mal die durchschnittlichen Laufleistungen der verschiedenen Schaltungsvarianten zusammengefasst. Sehr hochwertige Komponenten erreichen natürlich längere Nutzungszeiten, aber gerade beim Pedelec sind Kette und Ritzel größeren Belastungen ausgesetzt als beim normalen Fahrrad.



Hinzu kommt, dass eine Schaltung mit vielen Gängen für den täglichen Arbeitsweg beim Pedelec komplett überflüssig ist. Die immer wieder betonte Leistungseinbuße der Nabenschaltung ist uns als E-Biker genauso egal wie Gegenwind. Wir würden also in unserem Beispiel zu einer wartungsarmen Nabenschaltung raten, die alle paar Wochen geputzt und geölt werden sollte.

Riemen oder Kette?

Wer sich diesen Arbeitsschritt sparen möchte, setzt auf den sehr langlebigen und komplett wartungsfreien Riemenantrieb. Der benötigt eine spezielle Rahmenkonstruktion, weshalb er im unteren Preissegment eher selten anzutreffen ist und sich auch nicht ohne weiteres nachrüsten lässt. Wenn er irgendwann doch defekt sein sollte, kann es komplizierter werden, ihn auszutauschen, weil nicht jede Werkstatt das entsprechende Ersatzteil parat hat oder sich die Reparatur zutraut. In der Stadt stellt das aber eher kein Problem dar.

Das dachten wir bei den heute üblichen Hydraulikbremsen allerdings auch - und wurden eines Besseren belehrt.



Brauchen E-Bikes spezielle Reifen?

Die Diskussion um Sinn oder Unsinn von Scheibenbremsen wurde in den vergangenen Jahren vom Markt beantwortet: Nahezu alle aktuell verkauften Pedelecs haben Scheibenbremsen. Diese haben gegenüber den früher üblichen Felgenbremsen die Vorteile, dass sie die Felge nicht abschleifen, wartungsärmer sind und auch bei schlechter Witterung ihre Bremseigenschaften behalten.

Die hydraulischen Varianten bauen mit einem Öl in der Bremsleitung Druck auf, der dann auf die Bremsklötze an der Scheibe übertragen wird. Es gibt aber auch Scheibenbremsen mit Bowdenzug, bei denen ganz klassisch ein ummantelter Draht die Kraft überträgt.

Generell kann man sagen, dass Letztere eher ein binäres Bremsverhalten zeigen, also sehr schnell sehr stark bremsen. Bei hydraulischen Varianten kann man gradueller verzögern, sie gelten außerdem als wartungsärmer. Kommt es aber doch mal zum Defekt, ist die mechanische Scheibenbremse im Vorteil, denn sie ist leichter zu reparieren. Wir hatten im vergangenen Jahr bei einer hydraulischen Markenbremse ein Leck in der Leitung und mussten erst einmal eine Werkstatt finden, die die passende Ausstattung für den Hersteller hatte - und die uns dann eine Reparaturzeit von zwei Wochen in Aussicht stellte, weil gerade Hochsaison war.

Pannensicherheit sollte auch bei der Wahl der Bereifung eine Rolle spielen - jedenfalls, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Die meisten Hersteller bieten inzwischen spezielle Pedelec-Reifen an, die dem höheren Gewicht der Räder Rechnung tragen. Hier zu sparen, wäre eine schlechte Idee, weil sich der Schlauchwechsel je nach Position des Motors komplizierter gestalten kann als bei einem Fahrrad.

Wichtig ist auch der Reifendruck, ist er zu niedrig, entstehen Quetschfalten beim Schlauch, die auch ohne äußeren Einfluss einen Platten auftreten lassen. Breitere Reifen mit höherem Rollwiderstand sind durch die Motorunterstützung hingegen kein Problem. S-Pedelecs mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h benötigen allerdings speziell zugelassene Reifen nach ECE R75. Einen Überblick über die Wartungskosten bei einem Pedelec bietet Radfahren.de.

Über den Daumen gepeilt wären bei unserem Pendler-Beispiel pro Jahr zwischen 100 und 150 Euro realistisch. Wer preiswertere Komponenten kauft oder den Reifenwechsel selbst vornimmt, kommt natürlich günstiger weg. Alle 2.000 Kilometer ein Check-up ist vor allem dann wichtig, wenn man täglich auf das Rad angewiesen ist.

Akku und Reichweite

Moderne Akkus vertragen mindestens 500 Ladezyklen ohne nennenswerten Leistungsverlust. Nehmen wir unser Beispiel mit 5 km Arbeitsweg und rechnen mit 80 km Reichweite, dann kommen wir auf eine volle Ladung pro 7 Tage pendeln per Pedelec - außer im Winter, wo sich bei Frost der Akku schneller entlädt. Rein rechnerisch sind wir also einige Jahre mit einem Akku unterwegs, bevor er nicht mehr die volle Kapazität hat und gewechselt werden muss. Trotzdem ist es natürlich günstig, wenn sich der Akku mit einem Handgriff entfernen lässt, weil man sonst das Pedelec bei jedem Ladevorgang in die Wohnung oder das Büro schleppen muss.

Die angegebene Reichweite der Hersteller hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr der realen Reichweite angenähert. Diese hängt allerdings von vielen Faktoren ab: Streckenbeschaffenheit, Unterstützungsstufe und Witterungsbedingungen sind dabei die wichtigsten. Hier hilft nur ausprobieren. Generell gilt natürlich, dass das sportliche Anfahren an der Ampel mit der höchsten Motorstufe, das Ignorieren der Gangschaltung und einige Kilo Gepäck eine schnelle Akkuentladung begünstigen. Andererseits: Wofür hat man sonst ein Pedelec?

Im Zweifelsfall kann man ja das Ladegerät immer mit sich führen, wenn es nicht allzu groß ist. Für das Nachtanken sollte man aber Zeit einplanen, denn mindestens 4 Stunden für eine volle Ladung sind Standard. Diese Angaben beziehen sich auf Akkus mit durchschnittlich 500 Wattstunden Kapazität.

Die Nutzungsdauer eines Akkus lässt sich durch sorgsamen Umgang verlängern. Dazu gehören die Vermeidung extremer Temperaturen, eine Lagerung mit 30 bis 70 Prozent Ladung und vor allem: niemals fallen lassen. Wenn der Akku doch einmal heruntergefallen ist, besteht die Möglichkeit, dass die Zellen beschädigt wurden und damit akute Brandgefahr. Ein neuer Akku kostet meist über 500 Euro. Eine gute Übersicht zum Akku bietet Fahrrad.de in seinen FAQ.

Akkubrände sind sehr selten, andere Sicherheitsrisiken spielen hingegen täglich eine Rolle.

Pedelec-Sicherheit und Bordcomputer

An oberster Stelle steht für uns in puncto Sicherheit die Fahrweise. Wer das Pedelec nicht kennt ist und auch sonst nur selten Fahrrad fährt, sollte eine Eingewöhnungszeit einplanen. Motorisiert ist man im Stadtverkehr wesentlich agiler unterwegs und neigt zu riskanterem Fahren. Schließlich kommt man mit einem Daumendruck noch mühelos über die gelbe Ampel! Da aber andererseits das Anfahren ebenfalls leichter fällt, sollte man auf solche Manöver verzichten und den Bio-Bikern gegenüber rücksichtsvoll fahren. Nicht jeder Überholvorgang ist nötig, wenn sich ohnehin alle an der nächsten Kreuzung wiedersehen.

Wir verweisen hier auch noch einmal darauf, dass es strafbar ist, die unterstützte Maximalgeschwindigkeit zu erhöhen - einige Hersteller ermöglichten eine solche Änderung per App, mitunter boten Händler auch Bausätze für eine Umrüstung an. Das ist eine ganz schlechte Idee und kann sogar mit Freiheitsstrafe belegt werden.

Ein Helm sollte neben der üblichen STVzO-gemäßen Ausstattung immer dabei sein, es muss nicht unbedingt ein Premium-Modell sein, auch Helme für weniger als 50 Euro schneiden in Tests recht gut ab. Wer allerdings das "E" nicht nur im Bike haben möchte, kann zu einem Helm mit Bluetooth-Funk greifen - das erleichtert die Kommunikation bei langen Ausflügen. Beim Fahren von S-Pedelecs ist ein Helm Pflicht.

Wichtig ist, das maximale Gesamtgewicht zu beachten. Da Pedelecs ohnehin meist schwerer sind als normale Fahrräder, lohnt sich ein Blick in die Spezifikationen - oft sind lediglich 120 kg die empfohlene Grenze. Das Gewicht hat auch Einfluss darauf, wie sich das Rad motorlos als Fahrrad einsetzen lässt. Wer den Trainingseffekt steigern möchte oder häufig mit langsameren Bio-Bikern unterwegs ist, sollte bei der Probefahrt auch ein paar Kilometer ohne Unterstützung radeln. Wie ein normales Fahrrad wird sich ein Pedelec allerdings auf Grund des höheren Gewichts und der verbauten Komponenten nie anfühlen. Bei alten Modellen kann es sogar sein, dass sich der Motor nach dem Abschalten nicht aus dem Antrieb zurücknimmt - er verwandelt sich dann in einen sehr schwergängigen Dynamo. So möchte man nicht einmal 500 m fahren. Wir haben im vergangenen Jahr ein Rad ausprobiert, das auf diese Weise mit der Möglichkeit der Rückgewinnung von Energie (Rekuperation) warb. Was bei Elektroautos eine clevere und funktionierende Idee ist, stellte sich in unserem Test im Flachland als alltagsuntauglich heraus.

Zur Standardausrüstung gehört inzwischen oft ein Fahrradcomputer, der neben der gefahrenen Strecke und der Geschwindigkeit auch eine Reichweitenprognose, Informationen zur Akkugesundheit und eine Bluetooth-Anbindung bietet.

Was davon sinnvoll ist und was nicht, ist Ansichtssache. Wir finden auch eine komplette Abwicklung der Pedelec-Daten über eine App in Ordnung, das Smartphone kann einfach am Lenker befestigt werden, ist aber meist schlechter ablesbar als ein Fahrradcomputer. Hinzu kommen natürlich Datenschutzbedenken. Einige Hersteller bieten auch eine USB-Schnittstelle für das Laden während der Fahrt.



Tipps zum E-Bike-Kauf und Fazit

Wer sich für ein Pedelec entschieden hat, sollte zunächst eine Probefahrt beim Händler vereinbaren. Grundsätzlich kann man das Rad natürlich oft auch über das Internet nach Hause bestellen, aber der Zusammenbau ist nicht immer trivial. Außerdem ist es natürlich im Garantiefall einfacher, zur Vertragswerkstatt um die Ecke zu gehen.

Hersteller wie Vanmoof oder Cowboy liefern ihre Räder mit minimalem Aufbauaufwand und einer Videoanleitung aus. Aber wir kennen auch einen Fall, bei dem ein scheinbar simples Faltrad vier Stunden Eigenleistung bei der Montage erforderte. So lernt man sein neues Gefährt natürlich auch näher kennen.

Man braucht das teure E-Bike nicht immer sofort zu bezahlen. Anbieter wie Jobrad bieten Dienstrad-Leasing mit Steuerbegünstigung an. Hier muss allerdings der Arbeitgeber mitspielen.

Erstes Pedelec aus zweiter Hand

Garantiert vormontiert sind natürlich gebrauchte Pedelecs. Die sollte man in puncto Laufleistung und Akkugesundheit genauer betrachten. Wenn bald Reparaturen in dreistelliger Höhe anstehen, dann sorgt das vermeintliche Schnäppchen eher für Frust.

Auch ältere E-Bikes ohne spezielles Display können Auskunft über ihre Akkuleistung geben. Wenn man die genaue Baureihe kennt, lohnt es sich, danach zu suchen - bei älteren Flyer-Modellen mit Panasonic-Akku verrät beispielsweise ein längerer Druck auf die Akkustandsanzeige, wie viel Kapazität noch vorhanden ist. Ob der Akku mal unsanft auf dem Boden gelandet ist, bekommt man so natürlich nicht heraus. Statt eines neuen Akkus können auch die Zellen getauscht werden. Je nach Modell kann man so einige Hundert Euro sparen.

Checkliste Pedelec-Kauf:

Fazit

Welches Pedelec soll es denn nun sein? Die Antwort ist wie so oft: Es kommt darauf an. Besonders wichtig ist die voraussichtliche Laufleistung pro Jahr. Wer nur rund 1.000 km fährt, macht auch mit einem preiswerten Pedelec mit Kettenschaltung und Hinterradmotor nicht viel falsch. Wer mehr fährt, sollte zur Nabenschaltung greifen und sich überlegen, ob ein wartungsarmer Riemenantrieb nicht den Aufpreis wert ist. Durchschnittlich fahren E-Biker doppelt so viel mit dem Rad wie Bio-Biker. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, traut sich auch längere Touren zu und lässt öfter mal das Auto stehen.

Dazu sollte das Rad aber auch auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Neben den hier erwähnten technischen Voraussetzungen sind vor allem die eigenen Vorlieben entscheidend. Wer mehr Komfort möchte, sitzt vielleicht eher aufrecht, wer sportlicher unterwegs ist, findet einen härteren Sattel sinnvoll und wer sich vor den normalen Radlern schämt, will einen möglichst unauffällig verbauten Akku. Daher sind Probefahrten nach den grundlegenden Erwägungen der wichtigste Parameter für die Kaufentscheidung. Einen Anhaltspunkt kann die Suche bei Greenfinder geben. Bei gebrauchten Rädern lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungsberichte von Pedelecmonitor.

Wir haben in diesem Artikel versucht, möglichst viele Aspekte unterzubringen - aber es gibt natürlich noch etliche weitere, und vor allem persönliche Erfahrungen mit Technik und Herstellern. Daher freuen wir uns, wenn im Forum weitere Hinweise und Tipps zum Pedelec-Kauf geteilt werden.  (mwo)


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