Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/black-ops-cold-war-entwickler-spielen-schon-kampagne-des-naechsten-call-of-duty-2008-150074.html    Veröffentlicht: 05.08.2020 12:40    Kurz-URL: https://glm.io/150074

Black Ops Cold War

Entwickler spielen schon Kampagne des nächsten Call of Duty

Einen neuen Trailer von Diablo Immortal, eine für Anfang 2021 geplante Blizzcon sowie Geschäftszahlen gibt es bei Activision Blizzard.

Rund um die Bekanntgabe von Geschäftszahlen hat Activision Blizzard über die weiteren Pläne für Call of Duty gesprochen. Während der Free-to-Play-Ableger Warzone inzwischen 75 Millionen Spieler haben soll, kursieren über den nächsten Serienteil bislang nur Gerüchte.

Im Gespräch mit Analysten sagte Activision-Chef Rob Kostich allerdings, dass die Entwicklerstudios Treyarch und Raven mit der Arbeit gut vorankämen und die längst überfällige Ankündigung mehr oder weniger bevorstehe.

Laut Gerüchten trägt das kommende Call of Duty den Untertitel Black Ops Cold War, es soll unter anderem in Vietnam und in Deutschland spielen.

"Das Spiel sieht momentan unglaublich aus und intern haben die Leute eine Menge Spaß in der Kampagne und im Onlinemodus", sagte Kostich. Er deutete an, dass die Enthüllung auf ungewöhnliche Art ablaufen wird - Fans tippen schon länger auf eine Vorstellung innerhalb von Warzone. Die Veröffentlichung erfolgt vermutlich gegen Jahresende.

Virtuelle Blizzcon geplant

Bei Blizzard gibt es Pläne, die wegen der Coronapandemie abgesagte Hausmesse Blizzcon im Frühjahr 2021 virtuell nachzuholen. Das sagte Firmenchef J. Allen Brack - ebenfalls im Gespräch mit Analysten. So ganz sicher ist nicht, ob die Veranstaltung stattfindet und nur weiter über Formate und Inhalte nachgedacht wird, oder ob die Machbarkeit an sich weiter erforscht wird.

<#youtube id="tJZP7ogGvhc"> Immerhin, eine Großveranstaltung hat gerade stattgefunden: Die China Joy in Shanghai. Und das sogar live und mit Besuchern - die allerdings schon in früheren Jahren wegen des riesigen Messegeländes keine Probleme mit sozialer Distanz gehabt haben. Blizzard veröffentlichte im Rahmen der Spielemesse einen Trailer zu Diablo Immortal und zeigte damit nach längerer Pause wieder frisches Material aus dem Rollenspiel für mobile Endgeräte.



Aus geschäftlicher Sicht kann Activision Blizzard die Monate Mai bis Juni 2020 als Erfolg verbuchen - was allerdings zumindest zum Teil an niedrigen Löhnen liegen soll.

Die Konzernumsätze sind auf 1,93 Milliarden US-Dollar gestiegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es rund 1,40 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg von 328 Millionen US-Dollar auf 580 Millionen US-Dollar.

 (ps)


Verwandte Artikel:
Spielebranche: Belegschaft von Blizzard probt den Gehaltsaufstand   
(04.08.2020, https://glm.io/150038 )
Activision Blizzard: Neues Call of Duty und Shadowlands trotz Coronakrise im Plan   
(06.05.2020, https://glm.io/148304 )
Dickes Brett: Tony Hawk's Pro Skater rollt neu als Remaster   
(13.05.2020, https://glm.io/148431 )
Geforce Now: "Missverständnis" zwischen Nvidia und Activision Blizzard   
(14.02.2020, https://glm.io/146653 )
Boeing 747, Nasa: Sonst noch was?   
(17.07.2020, https://glm.io/149722 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/