Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/statt-usb-c-apple-arbeitet-offenbar-an-iphone-ohne-anschluss-2005-148529.html    Veröffentlicht: 16.05.2020 13:58    Kurz-URL: https://glm.io/148529

Statt USB-C

Apple arbeitet offenbar an iPhone ohne Anschluss

Statt irgendwann zu USB-C zu wechseln, will Apple beim iPhone ab 2021 angeblich auf drahtlose Lösungen setzen.

Viele Anwender hoffen, dass Apple beim iPhone möglichst rasch den Lightning- durch einen USB-C-Anschluss ersetzt. Möglicherweise kommt es ganz anders: Der für seine relativ hohe Trefferquote bekannte Leaker Jon Prosser hat am 13. Mai 2020 auf Twitter geschrieben, dass es nach seinen Informationen im Jahr 2021 mindestens ein iPhone geben solle, dass ganz ohne externe Anschlüsse auskommt. Bei den gegen Ende 2020 erwarteten Geräten soll Lightning verbaut sein.

Ein Smartphone ohne Anschluss könnte über ein Qi-Ladegerät mit Energie versorgt werden. Oder wie die bereits von Anfang an anschlusslose Apple Watch mit einer Magnethalterung oder etwas Ähnlichem.

Vorteil eines kabellosen mobilen Endgeräts: Das Innenleben wäre einfacher vor Wasser und Staub zu schützen. Und es gäbe ein Bauteil mit Verschleiß weniger. Die Lightning-Buchsen und -Kontakte gehen gar nicht mal so selten kaputt, etwa durch beim Heruntergefallene herausgerissene Stecker.

Viele Anwender dürften ihr iPhone nur noch zum Aufladen mit Energie an ein Kabel anschießen. Updates für das Betriebssystem und Apps werden online aufgespielt, Daten per Cloud übertragen.

An den beiden iPad Pro hat Apple seit der vorletzten Generation statt Lightning nur USB-C verbaut - aber die Geräte sind auch für Profis gedacht, die große Mengen an Fotos oder Videodateien von einer Kamera übertragen wollen. Viele Android-Smartphones setzten auf USB-C.

Prosser schreibt, dass er 2021 ein iPhone ohne externen Anschluss erwarte - aber "möglicherweise sind sie alle anschlusslos". In einem weiteren Beitrag auf Twitter schreibt er, dass Apple den Prototypen eines Ladegeräts habe, bei dem weniger Ladespulen als bei einem früher angekündigten, dann aber doch nicht veröffentlichen Modell sowie ein A11-Chip für das Temperaturmanagement verbaut seien.

Vor einigen Tagen hatte es einen großen Leak von Prosser über die für Ende 2020 geplanten iPhones gegeben, schreibt unter anderem das Blog Apple Insider. Auch da hieß es, dass vorerst Lightning verbaut werde. Angeblich will Apple vier Basismodelle anbieten, nämlich ein iPhone 12, ein iPhone 12 Max sowie ein iPhone 12 Pro und ein iPhone 12 Pro Max.

Derzeit gebe es kein aktuelles Gegenstück zum iPhone 12 Max, das ein Display mit einer Diagonale von 6,1 Zoll bieten soll. Eine interessante Neuerung bei den Pro-Modellen sei die Unterstützung von Bildraten bis zu 120 Hz. Apple hat sich zu keinem der Leaks geäußert.

 (ps)


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