Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/galaxy-s20-ultra-im-test-samsung-beherrscht-den-eigenen-kamerasensor-nicht-2003-147301.html    Veröffentlicht: 18.03.2020 12:05    Kurz-URL: https://glm.io/147301

Galaxy S20 Ultra im Test

Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht

Das Galaxy S20 Ultra hat eine hochauflösende Kamera und ist riesig. Wegen dieser Eigenschaften und eines Preises weit jenseits der 1.000-Euro-Grenze kommt Samsungs Smartphone in unserem Test nicht besonders gut weg.

Bei seiner neuen Galaxy-S20-Reihe verbaut Samsung erstmals seine eigenen hochauflösenden Kamerasensoren - und verabschiedet sich von den Zweifachblenden der vergangenen Jahre. Dieses Konzept war aufgrund einer theoretisch besseren Lichtempfindlichkeit im Dunkeln zwar durchaus interessant, im Vergleich mit anderen Smartphone-Kameras konnte sich Samsung damit aber nie wirklich von der Konkurrenz absetzen.

Beim Topmodell der S20-Reihe, dem Galaxy S20 Ultra, setzt Samsung auf geballte Pixel-Power, die den südkoreanischen Hersteller im Kameravergleich nach vorne bringen soll: Die Hauptkamera hat 108 Megapixel, die Telekamera 48 Megapixel. Ob mehr Pixel auch wirklich bessere Bilder bedeuten, schauen wir uns im Test genau an.



Direkt nach dem Auspacken des Galaxy S20 Ultra fällt uns auf, dass dem Smartphone ein wenig die Eleganz der Vorgängermodelle fehlt. Auf uns wirkt das Gerät sehr generisch, was aber auch an der Farbe liegen kann - unser Modell ist schwarz. Samsung bezeichnet die Farbe euphemistisch als "Cosmic Black", es handelt sich aber um schlichtes Schwarz.

Die Ränder beim Galaxy S20 Ultra sind nicht mehr so stark abgerundet (dazu gleich mehr). Das Smartphone ist auch gut 1 mm dicker als das Galaxy S10+ und wiegt mit 220 Gramm über 40 Gramm mehr als das Vorgängermodell. Dadurch wirkt das Gerät weitaus klobiger als das Galaxy S10+. Hinzu kommt, dass das Kameramodul auf der Rückseite etwa 2 mm aus dem Gehäuse ragt und verglichen mit Smartphones der Konkurrenz riesig ist.

In dem Kamerablock steckt Samsungs neue Vierfachkamera, in der der südkoreanische Hersteller nicht nur erstmals einen seiner eigenen hochauflösenden Kamerasensoren verbaut, sondern auch ein Periskoptele.

Neue Kamera mit 108 Megapixeln

Die Hauptkamera des Galaxy S20 Ultra verwendet ein Weitwinkelobjektiv mit einer Anfangsblende von f/1.8 und einem Bildwinkel von 79 Grad. Als Sensor kommt Samsungs Isocell Bright HM1 zum Einsatz, der 108 Megapixel hat. Samsung zufolge handelt es sich um eine Weiterentwicklung des in Xiaomis Mi Note 10 eingesetzten 108-Megapixel-Sensors Isocell Bright HMX, die lichtempfindlicher sein soll. Im Normalmodus werden nicht nur vier, sondern gleich neun Pixel zu einem größeren zusammengefasst. Entsprechend nimmt das Galaxy S20 Ultra standardmäßig Bilder mit 12 Megapixel auf und nicht mit 27 wie das Mi Note 10.

Die zweite Kamera verwendet ein Superweitwinkelobjektiv mit einer Anfangsblende von f/2.2 und einem Bildwinkel von 120 Grad. Der Bildsensor hat 12 Megapixel. Die Telekamera hat ein Objektiv mit einer Anfangsblende von f/3.5 und einer Bildrate von 24 Grad - es handelt sich anders als beim Galaxy S20 und Galaxy S20+ also um ein echtes Teleobjektiv, das in Periskopbauweise verbaut ist. Sowohl die Hauptkamera als auch das Tele haben einen optischen Bildstabilisator. Bei der vierten Linse auf der Rückseite handelt es sich um eine Time-of-Flight-Kamera (ToF) für die Entfernungsberechnung.

Erstes Update hat die Kameraqualität schon verbessert

Vor dem Test haben wir ein Update von Samsung heruntergeladen und installiert. Dieses verbessert die Qualität der Kamera sichtlich, wie wir anhand von Vorher-Nachher-Vergleichen feststellen können. Anschließend haben wir die Kamera des Galaxy S20 Ultra mit der des Mi Note 10 von Xiaomi verglichen, das ja ebenfalls einen 108-Megapixel-Sensor von Samsung nutzt. Die Ergebnisse haben uns stellenweise überrascht.

Die Hauptkamera des Mi Note 10, das aktuell mit 460 Euro ungefähr ein Drittel des Galaxy S20 Ultra kostet, macht die besseren Bilder. In der Standardeinstellung, also bei durch Pixel-Binning reduzierter Auflösung, sind die Bilder des Mi Note 10 sowohl schärfer als auch besser belichtet. Das merken wir besonders in sehr dynamischen Situationen, bei denen die Auto-HDR-Funktion des Galaxy S20 Ultra einfach nicht anspringt; entsprechend sind dunkle Bereiche wie Schatten dann unterbelichtet, während das Mi Note 10 eine ausgewogenere Bilddynamik erzeugt. Von den Farben her ist das Galaxy S20 Ultra etwas kräftiger als das Xiaomi-Gerät.

Dass das Mi Note 10 in der Standardeinstellung merklich schärfere Bilder macht, liegt wohl hauptsächlich daran, dass der Sensor nur vier Pixel zu einem zusammenfasst, und nicht neun, wie der des Galaxy S20 Ultra. Entsprechend macht das Mi Note 10 Bilder mit 27 Megapixeln, wohingegen das Samsung-Smartphone 12-Megapixel-Fotos macht. Allerdings ist die Schärfe auch bei voller 108-Megapixel-Auflösung beim Xiaomi-Gerät besser, was Käufer des wesentlich teureren Galaxy S20 Ultra stören sollte. Bei Bildern mit künstlich erzeugtem unscharfen Hintergrund können wir zwischen den beiden Geräten keinen nennenswerten Unterschied ausmachen; die Unschärfemaskierung ist gut.

Automatisches HDR aktiviert sich oft nicht

Grundsätzlich funktioniert die automatische HDR-Funktion beim Galaxy S20 Ultra weniger gut als beim Mi Note 10. Das führt auch in Situationen mit Gegenlicht meist dazu, dass die dunklen Bereiche beim Samsung-Smartphone unterbelichtet bleiben. Das gilt sowohl beim Einsatz der Hauptkamera als auch beim Einsatz der Superweitwinkelkamera. In Situationen, wo sich HDR automatisch beim Galaxy S20 Ultra hinzuschaltet, sind die hellen Bereiche hingegen besser belichtet als beim Mi Note 10.

Bei Aufnahmen in schlechter Beleuchtung unterscheidet sich die Belichtung in unseren Tests nicht signifikant zwischen den beiden Geräten. Die Bilder des Galaxy S20 Ultra sind allerdings etwas stärker verrauscht als die des Mi Note 10, obwohl der Sensor Samsung zufolge für eine bessere Lichtempfindlichkeit und weniger Artefakte sorgen soll.

Superweitwinkelkamera überzeugt auch nicht komplett

Die Superweitwinkelkamera gefällt uns grundsätzlich auch beim Mi Note 10 besser: Sie macht bei großem Dynamikumfang besser belichtete Bilder, ist schärfer und weist weniger Bildrauschen auf als die des Galaxy S20 ULtra. Die Farben sind auch hier beim Samsung-Gerät etwas kräftiger. Die Randverzerrungen sind bei beiden Geräten vergleichbar gut, Samsung korrigiert diese automatisch nach der Aufnahme. Der Bildwinkel ist beim Mi Note 10 etwas geringer als bei Samsungs Smartphone.

Pluspunkte bekommt das Galaxy S20 Ultra bei den Teleaufnahmen: Die Bilder sind detaillierter als die des Mi Note 10 und wirken von der Kantenschärfe und dem Kontrast her etwas frischer. Außerdem sind sie stellenweise besser belichtet. Bei Aufnahmen bis zu zehnfacher Vergrößerung profitiert das Galaxy S20 Ultra von einem Hybrid-Zoom, also einem Zusammenspiel aus optischer und digitaler Vergrößerung. Entsprechend ist die Bildqualität in diesem Vergrößerungsbereich besser als bei höheren Zoomstufen. Das Galaxy S20 Ultra schafft die doppelte Vergrößerung als das Mi Note 10, die 100-fache Vergrößerung eignet sich eher nur zu dokumentarischen Zwecken.

Die Frontkamera des Galaxy S20 Ultra hat eine Auflösung von 40 Megapixeln und zwei minimal unterschiedliche Bildwinkel. Die Qualität gefällt uns gut, auch der Porträtmodus mit unscharf maskiertem Hintergrund erzielt gute Ergebnisse.

Videos mit bis zu 8K-Auflösung

Das Galaxy S20 Ultra kann Videos in 4K mit bis zu 60 fps und sogar in 8K mit 30 fps aufnehmen. Damit liegt es bei den Videoaufnahmemöglichkeiten vor dem Mi Note 10, das Aufnahmen in maximal 4K-Auflösung mit 30 fps ermöglicht. Auch HDR-Aufnahmen sind beim Samsung-Smartphone möglich, allerdings weist das Einstellungsmenü die Option noch als Betafunktion aus. Zudem ist die Option wie auch die Videofilter und die Schärfeverfolgung nur möglich, wenn die Auflösung auf Full HD mit 30 fps eingestellt ist.

Die 8K-Videos eignen sich gut, um im Nachhinein in das Bildmaterial hineinzuzoomen. Auch während der Aufnahme können wir den Zoom verwenden, er ist allerdings nicht so geschmeidig wie beim iPhone 11. Außerdem ist die Bedienung des Zooms nicht so komfortabel wie bei Apples aktuellen Topgeräten. Die Bildstabilisation funktioniert beim Galaxy S20 Ultra gut, allerdings ist die des Mi Note 10 noch besser. Das gilt besonders für die verstärkte Stabilisierung: Während diese beim Xiaomi-Smartphone auch ziemlich starke Stöße ausgleicht, sind diese beim Galaxy S20 Ultra noch im finalen Video zu sehen.

Insgesamt betrachtet macht das Galaxy S20 Ultra ordentliche Bilder, der Vergleich mit dem Mi Note 10 lässt uns aber ratlos zurück. Samsung setzt in dem Gerät seinen eigenen Bildsensor ein, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung des Sensors handelt, den Xiaomi in seinem Mi Note 10 nutzt. Dennoch sind die Bilder in den meisten Fällen schlechter, was angesichts dessen, dass Samsung den Sensor selber baut, ein wenig peinlich ist. Auch angesichts des Preises ist der Qualitätsunterschied nicht nachzuvollziehen. Samsung hat mit einem Update die Bildqualität der Kamera bereits verbessern können; wir hoffen, dass der Hersteller mit weiteren Aktualisierungen an der Qualität noch schrauben kann.

Beim Galaxy S20 Ultra steht nicht nur die Kamera im Vordergrund, sondern auch die restliche Hardware, die qualitativ auf hohem Niveau liegt.

Riesiges Display, großes Gehäuse

Das 6,9 Zoll große Display des Galaxy S20 Ultra hat wesentlich weniger stark abgerundete Ränder als sein Vorgänger. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen weisen die Ränder des AMOLED-Displays weniger störende Farbverschiebungen auf, als es sie beim Galaxy S10+ oder auch beim Galaxy Note 10 gibt. Bei diesen Modellen hat der abgerundete Rand keinen sinnvollen Nutzen, sorgt aber bereits bei leichter seitlicher Bewegung des Smartphones dafür, dass sich das Licht an dieser Stelle unterschiedlich bricht. Beim Galaxy S20 Ultra tritt dieser Effekt wesentlich reduzierter auf. Außerdem führt der weniger abgerundete Rahmen dazu, dass wir weniger Fehleingaben mit unserem Handballen vornehmen - insgesamt begrüßen wir also die Designentscheidung.

Die Auflösung des Displays liegt bei 3.200 x 1.440 Pixeln, was angesichts der Bildschirmgröße zu einer Pixeldichte von über 508 ppi führt; das sorgt für eine sehr scharfe Bilddarstellung. Der Bildschirm des Galaxy S20 Ultra kann mit einer Bildrate von 120 Hz verwendet werden, was beispielsweise in Menüs und Spielen zu einer flüssigeren Darstellung führt. Standardmäßig ist der 120-Hz-Modus allerdings deaktiviert, wir müssen ihn in den Anzeigeeinstellungen einschalten. Dort können wir auch die Auflösung auf den maximal möglichen Wert stellen, der von Hause aus ebenfalls nicht eingestellt ist. Die Bildrate von 120 Hz lässt sich nicht gleichzeitig mit der vollen Auflösung verwenden, was ärgerlich ist. Insgesamt ist Samsung aber auch beim Galaxy S20 Ultra ein sehr gutes Display gelungen: Die Farbdarstellung ist gut, Details sind scharf und die Helligkeit ist sehr gut. Der Bildschirm unterstützt zudem HDR10+.

Zuverlässiger, aber langsamer Fingerabdrucksensor

Unter dem Display hat Samsung wieder einen Fingerabdrucksensor eingebaut, der mit Ultraschall funktioniert. Verglichen mit den Display-Fingerabdrucksensoren anderer Hersteller benötigt der des Galaxy S20 Ultra etwas länger, um das Display freizuschalten. Das Smartphone lässt sich auch über eine Gesichtserkennung freischalten, die allerdings nur mit der Frontkamera arbeitet und keine zusätzlichen Tiefensensoren verwendet.

Nicht so recht nachvollziehen können wir, weshalb Samsung das Galaxy S20 Ultra so groß gemacht hat: Mit seiner 6,9 Zoll großen Bildschirmdiagonale liegt das Gerät nicht nur bei der alltäglichen Bedienung sperrig in der Hand, wir finden es aufgrund der Größe auch in der Hosentasche unangenehm. Der Trend zu großen Smartphones hat in den letzten Jahren bei allen Herstellern zugenommen, die meisten Geräte lassen sich aber zumindest in der Hosentasche einer Herrenjeans noch angenehm transportieren; das ist beim Galaxy S20 Ultra nicht so.

An dieser Stelle müssen wir auch über das Kameramodul sprechen: Andere Hersteller haben gezeigt, dass sich Mehrfachkameras trotz Periskoptele wesentlich unauffälliger einbauen lassen. Beim Galaxy S20 Ultra ragt der Kamerablock nicht nur 2 mm aus dem Gehäuse heraus, er ist mit 68 x 31 mm auch noch sehr groß. Sicherlich hat Samsung seine Gründe, das Modul nicht kleiner zu bauen, positiv zum Design trägt die Konstruktion aber nicht bei.

Samsung verbaut beim Galaxy S20 Ultra sein Exynos-990-SoC, das im 7-nm-Verfahren hergestellt wird. Der Chipsatz leistet eine maximale Taktrate von 2,73 GHz, als Grafikeinheit wird eine Mali-G77 M11 verwendet. Zusammen mit 12 GByte Arbeitsspeicher läuft das Smartphone absolut flüssig in der Bedienung, auch grafisch anspruchsvolle Apps wie Spiele zeigen auf dem Galaxy S20 Ultra in unserem Test keinerlei Ruckler. Von der Leistungsfähigkeit lässt das Smartphone wie erwartet keine Wünsche offen.

Das Galaxy S20 Ultra unterstützt neben LTE auch 5G - eine separate 5G-Version gibt es nicht. Das Smartphone beherrscht WLAN nach 802.11ax, Bluetooth läuft in der Version 5.0. Ein GPS-Empfänger ist eingebaut, ebenso ein NFC-Chip. Probleme mit dem GPS-Signal, die einige Nutzer beschreiben, haben wir nicht. Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Galaxy S20 Ultra nicht. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 10 und Samsungs grafischer Benutzeroberfläche One UI.

Großer Akku, gute Laufzeit

Der Akku hat eine Nennladung von 5.000 mAh und ist mit einem 45-Watt-Netzteil schnellladbar - allerdings offenbar nur bei niedrigem Akkustand, danach wird mit 25 Watt geladen. Drahtlos lässt sich das Galaxy S20 Ultra mit 15 Watt schnellladen. Das Smartphone ermöglicht es zudem, drahtlos andere Geräte zu laden. Einen Full-HD-Film können wir bei eingeschalteter 120-Hz-Option und voller Helligkeit 13 Stunden lang anschauen - angesichts des sehr hellen Displays ist das ein sehr guter Wert. Ob das Display wirklich mit 120 Hz läuft, hängt jeweils von der genutzten App ab.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Samsung Galaxy S20 Ultra kostet mit 128 GByte Speicher bei Samsung 1.350 Euro. Die Version mit 512 GByte Flash-Speicher ist aktuell nicht verfügbar.

Fazit

Das Galaxy S20 Ultra ist von der Ausstattung her ein Smartphone im absoluten Oberklassebereich. Samsung hat zudem erstmals seinen eigenen 108-Megapixel-Bildsensor verbaut und ist ebenfalls in den Bereich stark vergrößernder Smartphone-Kameras eingetreten.

Nach den positiven Erfahrungen, die wir mit dem Vorgänger des Sensors beim Mi Note 10 gemacht haben, sind wir angesichts der Bildergebnisse allerdings ziemlich ernüchtert. Die Fotos, die wir mit dem Xiaomi-Smartphone aufgenommen haben, gefallen uns in den meisten Fällen besser. Sie sind bezüglich der Bilddynamik ausgeglichener, haben weniger aufdringliche Farben und sind schärfer - sowohl im Standardmodus als auch bei vollen 108 Megapixeln.

Samsung sollte sich vor dem Sony-Syndrom hüten: Der japanische Hersteller produziert seit Jahren Bildsensoren, die in Smartphones anderer Hersteller großartige Fotos machen - nur nicht in den eigenen Geräten. Ein Update, das die Kameraqualität verbessert, hat Samsung bereits veröffentlicht; es sollten noch weitere folgen.

Schwer anfreunden können wir uns zudem mit der Größe des Galaxy S20 Ultra. Das Smartphone ist aufgrund einer Bildschirmdiagonale von 6,9 Zoll merklich größer als Konkurrenten wie etwa das iPhone 11 Pro Max. Dadurch empfinden wir besonders den Transport in der Hosentasche als unangenehm.

Von der Leistung und der Konnektivität her lässt das Galaxy S20 Ultra kaum Wünsche offen: Das Smartphone ist schnell, die Akkuleistung gut. Solange Samsung aber die Kamera nicht verbessert und solange 5G in Deutschland kein Thema ist, sehen wir jedoch keinen Grund, 1.350 Euro für das Smartphone auszugeben.  (tk)


Verwandte Artikel:
Low-Power-Arbeitsspeicher: Samsung fertigt 16-GByte-LPDDR5-Packages   
(25.02.2020, https://glm.io/146831 )
Universal Flash Storage: Samsungs Smartphone-Speicher schreibt schnell   
(17.03.2020, https://glm.io/147282 )
Coronavirus: Samsung nimmt Fertigung in Südkorea wieder auf   
(10.03.2020, https://glm.io/147144 )
Smartphones: Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+   
(14.02.2020, https://glm.io/146644 )
Isocell Bright HM1: Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra   
(14.02.2020, https://glm.io/146646 )

© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/