Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/coranavirus-apple-schliesst-weltweit-laeden-und-sagt-wwdc-ab-2003-147249.html    Veröffentlicht: 14.03.2020 11:43    Kurz-URL: https://glm.io/147249

Coronavirus

Apple schließt weltweit Läden und sagt WWDC ab

Die nächste Konferenzabsage wegen des Coronavirus: Apples WWDC findet in diesem Jahr nur online statt.

Nach Google, Microsoft und zahlreichen anderen IT-Konzernen reagiert nun auch der Computerkonzern Apple außerhalb Chinas auf die Coronavirus-Pandemie. Die Worldwide Developers Conference (WWDC) werde in diesem Jahr nur online stattfinden, teilte das Unternehmen am 13. März 2020 mit. "Die aktuelle gesundheitliche Lage hat es erforderlich gemacht, dass wir 2020 ein neues Format für die WWDC entwickeln, das ein vollständiges Programm mit einer Online-Keynote und Sessions umfasst, die eine großartige Lernerfahrung für unsere gesamte Entwickler-Community auf der ganzen Welt bietet", sagte Apple-Manager Phil Schiller. Weitere Details sollen folgen.

Einen genauen Termin für die Online-Konferenz nannte Apple in dem Statement nicht. Laut Macworld.com liegt der Termin vermutlich in der ersten oder zweiten Juniwoche dieses Jahres. Apple kündigte zudem an, dass es den Unternehmen in San José eine Million US-Dollar bereitstellen werde, um damit verbundene Einnahmeverluste infolge des neuen Online-Formats der WWDC 2020 auszugleichen.

Darüber hinaus kündigte Firmenchef Tim Cook an, dass alle Apple-Läden außerhalb Chinas bis zum 27. März geschlossen würden. Die Erfahrungen in China hätten gezeigt, dass die Ausbreitung des Virus durch die Verringerung von Nähe und die Maximierung von sozialer Distanz reduziert werden könne. Die Online-Shops seien weiterhin geöffnet. Unter support.apple.com könnten Kunden Support und Servicedienste nutzen. Die rund 40 Apple-Läden in China sind inzwischen wieder geöffnet. Der Konzern hatte Anfang Februar 2020 sämtliche Büros und Läden in China wegen des Coronavirus geschlossen.

Den Apple-Mitarbeitern wird zudem empfohlen, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten und flexible Arbeitsregelungen zu nutzen. In den Büros werden laut Cook Gesundheitschecks und Fiebermessungen durchgeführt. Auf Stundenbasis beschäftigte Mitarbeiter sollen die bislang übliche Entlohnung erhalten.

 (fg)


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