Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/346p1crh-philips-kruemmt-das-219-display-weniger-2003-147145.html    Veröffentlicht: 10.03.2020 11:16    Kurz-URL: https://glm.io/147145

346P1CRH

Philips krümmt das 21:9-Display weniger

Ein Radius von 1500R wäre Samsung zu wenig - 34 Zoll Diagonale einigen Nutzern sicher nicht. Ebenfalls vorhanden: USB Typ C für Bild und Strom.

Der Hersteller Philips geht einen etwas traditionelleren Weg, was die Krümmung des neuen 346P1CRH angeht. Das Unternehmen bietet den 34-Zoll-Monitor im weiten 21:9-Format neu im Sortiment an. Dessen Curved-Panel hat einen Radius von 1500R. Zuletzt hatte Samsung viele Monitore mit einem wesentlich kleineren Radius von 1000R und damit einem stärker gekrümmten Panel vorgestellt. Der Philips-Monitor bleibt trotzdem recht ungewöhnlich: Er soll auch per USB Typ C an eine Bildquelle angeschlossen werden. Der 3.2-Gen2-Port unterstützt zudem Power Delivery mit 90 Watt, könnte sich also für das Laden von daran angeschlossenen Notebooks eignen.

Widescreen-Monitor fürs Büro

Dabei ist das Panel an sich eher Standard: Philips verbaut ein VA-Display mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln. Interessant: Die Bildfrequenz ist mit 100 Hz merklich höher als der Standard von 60 Hz. Die Helligkeit soll 500 cd/m² betragen. Das Panel ist zudem für das weniger stark ausgeprägte HDR400 ausgelegt. Philips gibt zudem einen Farbgenauigkeitsunterschied Delta E von unter 2 an, allerdings nur im Vergleich zum SRGB-Farbraum mit vergleichsweise wenig Farben. Der Monitor dürfte sich daher für Grafiker weniger eignen.

Durch sein 21:9-Format lassen sich allerdings viele Fenster nebeneinander anzeigen - ein Vorteil für Büroarbeiter. Der Standfuß lässt sich um 18 cm in der Höhe und 5 bis 25 Grad in der Neigung verstellen. Eine Drehung ist durch einen integrierten Drehteller komplett frei möglich. An der Panelseite ist ein USB-Hub mit vier USB-A-Buchsen vorhanden. Außerdem gibt es RJ45 für Gigabit Ethernet. Neben USB-C sind weitere Displayanschlüsse vorgesehen: ein HDMI-2.0-Port und Displayport 1.4.

Einige Händler verkaufen den Monitor bereits für etwa 590 Euro und mehr. Allerdings sind dort noch keine Produktbilder gelistet. Möglicherweise wird die Lieferung also noch auf sich warten lassen.  (on)


Verwandte Artikel:
275P4VYKEB: Auch Philips' 5K-Monitor braucht zwei Displayport-Kabel   
(07.09.2015, https://glm.io/116155 )
OLED: Alle Philips-Fernseher für 2019 kommen mit Ambilight   
(24.01.2019, https://glm.io/138958 )
250 MBit/s: Vodafone und Philips Lighting verbinden 5G und Licht   
(02.10.2019, https://glm.io/144214 )
Agon AG273QZ: AOC stellt Monitor mit 240 Hz und Pivotfunktion vor   
(26.02.2020, https://glm.io/146863 )
Asus PG43UQ im Test: Haben Sie es auch eine Nummer größer?   
(24.02.2020, https://glm.io/146763 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/