Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/find-x2-pro-oppos-5g-smartphone-mit-periskoptele-kostet-1-200-euro-2003-147068.html    Veröffentlicht: 06.03.2020 11:00    Kurz-URL: https://glm.io/147068

Find X2 Pro

Oppos 5G-Smartphone mit Periskoptele kostet 1.200 Euro

Mit dem Find X2 Pro stellt Oppo den Nachfolger des Find X vor: Auf Spielereien wie ausfahrbare Kameras wird verzichtet, dafür hat das Smartphone ein hochwertiges Display sowie eine Dreifachkamera mit Periskoptele und unterstützt 5G sowie sehr schnelles Laden.

Oppo hat sein neues Top-Smartphone Find X2 Pro vorgestellt. Bei dem Smartphone hat der chinesische Hersteller, der wie Oneplus und Realme zum BBK-Konzern gehört, den Fokus auf die Kamera sowie das Display gelegt. Ebenfalls präsentiert hat Oppo das Find X2, das bis auf die Kamera und den Speicher weitgehend identisch mit dem Pro-Modell ist.

Das Display ist bei beiden Find-X2-Modellen 6,7 Zoll groß, es handelt sich um ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 3.168 x 1.440 Pixeln. Das Format beträgt 19,8 zu 9, die Bildrate beträgt maximal 120 Hz. Die Farbwiedergabe ist in 10 Bit möglich. Die in beiden Modellen verbaute O1 Ultra Vision Engine soll Farben und Kontrast verbessern sowie Bildmaterial mit geringer Bildrate und Auflösung hochrechnen. Die Upscaling-Funktion soll unter anderem mit Netflix (bis 60 fps), Prime Video und Youtube kompatibel sein. Das Display hat Oppo zufolge eine maximale Helligkeit von 800 cd/qm.

Beide Modelle verwenden Qualcomms Snapdragon-865-SoC und unterstützen 5G. Der Arbeitsspeicher ist bei beiden Geräten 12 GByte groß, der Flash-Speicher beim Find X2 256 GByte. Beim Find X2 Pro ist der eingebaute Flash-Speicher 512 GByte groß. Weitere Unterschiede gibt es bei der Kamera: Zwar haben beide Geräte jeweils eine Dreifachkamera, allerdings ist die des Pro-Modells besser ausgestattet.

48-Megapixel-Hauptkamera und Periskoptele beim Find X2 Pro

Die Hauptkamera des Find X2 Pro verwendet einen 48-Megapixel-Sensor (Sony IMX 689) und hat einen optischen Bildstabilisator. Das Superweitwinkelobjektiv sitzt ebenfalls vor einem 48-Megapixel-Sensor, dabei handelt es sich um Sonys IMX 586; an dieser Stelle setzen die meisten Konkurrenten eher auf weniger hochauflösende Sensoren. Die Telekamera hat 13 Megapixel, das Objektiv ist in Periskopbauweise liegend im Gehäuse verbaut. Dadurch bietet das Find X2 Pro einen optimierten Hybridzoom mit zehnfacher Vergrößerung sowie einen sechzigfachen Digitalzoom.

Das Find X2 hingegen hat kein Periskoptele, sondern stattdessen ein Teleobjektiv in herkömmlicher Bauweise und mit einem 13-Megapixel-Sensor. Entsprechend ist die Vergrößerung geringer, das Smartphone erreicht nur einen fünffachen Hybridzoom und einen zwanzigfachen Digitalzoom. Das Find X2 hat zudem eine Weitwinkelkamera mit 48-Megapixel-Sensor (Sony IMX 586) sowie eine Superweitwinkelkamera mit einem 12-Megapixel-Sensor (Sony IMX 708).

Beide Smartphones haben jeweils eine 32-Megapixel-Frontkamera, die in einem Loch im Display untergebracht ist. Über welche optischen Brennweiten die beiden Teleobjektive verfügen, hat Oppo leider nicht bekanntgegeben.

Der Akku des Find X2 hat eine Nennladung von 4.200 mAh, der des Pro-Modells kommt auf 4.260 mAh. Beide Smartphones lassen sich über Oppos Schnellladetechnik Super VOOC von 0 auf 100 Prozent in unter 40 Minuten aufladen. Drahtloses Laden ist bei beiden Modellen nicht möglich. Angaben zur Laufzeit hat Oppo nicht gemacht.

Preise starten ab 1.000 Euro

Das Find X2 Pro wird mit schwarzem Keramikgehäuse oder in orangefarbenem Kunstleder in Deutschland in den Handel kommen und 1.200 Euro kosten. Das Find X2 kommt mit schwarzem Keramikgehäuse oder blauer Glasrückseite für 1.000 Euro auf den Markt. Beide Geräte sollen ab Anfang Mai 2020 verfügbar sein.

 (tk)


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