Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/satellite-pro-l50-g-budget-notebook-hat-wi-fi-6-und-ports-fuer-fast-jeden-zweck-2002-146915.html    Veröffentlicht: 28.02.2020 10:53    Kurz-URL: https://glm.io/146915

Satellite Pro L50-G

Budget-Notebook hat Wi-Fi 6 und Ports für fast jeden Zweck

Obwohl Toshiba-Notebooks in Deutschland mittlerweile unter Dynabook geführt werden, ähneln sich die Geräte weiterhin sehr. Das Satellite Pro L50-G mit Comet-Lake-CPU gibt es bereits für weniger als 500 Euro, es kann aber auch 1.200 Euro kosten. Die Ausstattung ist ordentlich, mit einigen Ausnahmen.

Der Notebookhersteller Dynabook, ehemals Toshiba, hat die neue Version seines Einsteiger-Businessnotebooks vorgestellt. Das Satellite Pro L50-G wird mit Comet-Lake-Chip von Intel und dedizierter Nvidia Geforce MX250 ausgeliefert. Das 15,6-Zoll-Notebook hat zudem drei USB-3.0-A-Ports, eine Ethernet-Buchse, USB-C, HDMI und einen SD-Kartenleser. Damit sollte es für nahezu alle Fälle einen Anschluss geben. Interessant ist auch: Schon in der 450-Euro-Version ist ein Wi-Fi-6-WLAN-Modul enthalten.

Bei der CPU kann der Nutzer zwischen dem Core i5-10210U und dem Core i7-10710U wählen. Preiswertere Modelle gibt es aber auch bereits mit Celeron 5205U oder Core i3-10110U. Mit der dedizierten Nvidia-GPU sind nur teurere Versionen ausgestattet. Die Grafikeinheit mit 2 GByte Videospeicher sollte sich leistungstechnisch unter der Geforce GTX 1650 ansiedeln, welche Spiele in Full-HD ausreichend schnell berechnen kann. Getestet hat Golem.de die GTX 1650 im Razer Blade Stealth 13.

Wenig Geld, wenig Auflösung

Das 15,6-Zoll-Display des Satellite L50-G hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Preiswertere Varianten werden allerdings noch immer mit der veralteten Auflösung von 1.366 x 768 ausgeliefert. Alle Notebooks haben entspiegelte Panels. Typisch für Dynabook-Geräte ist auch, dass sie sich relativ leicht aufschrauben und nachrüsten lassen. Das ist auch hier der Fall. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit etwa 10 Stunden an.

Die minimal 4 GByte RAM können mit weiteren Modulen ergänzt werden. Auch ist Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk vorhanden. Bei der preiswerten Variante ist das eine eigentlich fast obsolete HDD mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Teurere Versionen verwenden M.2-NVMe-SSDS mit 512 GByte Speicher in Ergänzung zur 1-TByte-Festplatte. Auch sind dort bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher bereits vorkonfiguriert.

Das Dynabook Satellite L50-G wird auf der Herstellerseite in vielen Varianten angeboten: Für 450 Euro gibt es etwa den Celeron-Prozessor, 4 GByte RAM, niedrig auflösendes Display, ohne dedizierte Grafikkarte. 8 GByte RAM, ein Full-HD-Panel, Geforce MX250, eine SSD und einen Core i5-10210U gibt es für 900 Euro. Die High-End-Variante für 1.250 Euro nutzt einen Core i7-10710U, 16 GByte RAM, SSD, HDD und die dedizierte GPU. Diese Preise sind Herstellerangaben und können bei Handelspartnern unterschiedlich sein.  (on)


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