Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/galaxy-z-flip-samsung-stellt-faltbares-smartphone-im-folder-design-vor-2002-146573.html    Veröffentlicht: 11.02.2020 20:30    Kurz-URL: https://glm.io/146573

Galaxy Z Flip

Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor

Nach dem holprigen Start des Galaxy Fold versucht es Samsung mit einem zweiten Smartphone mit faltbarem Display: Das Galaxy Z Flip hat wie Motorolas neues Razr eine klassische Folder-Form, das Scharnier hat Samsung verbessert.

Samsung hat im Zuge der Vorstellung der Galaxy-S20-Reihe ein neues Smartphone mit faltbarem Display präsentiert. Das Galaxy Z Flip hat - wie der Name impliziert - die Form eines klassischen Folders, lässt sich also wie Motorolas Razr nach oben aufklappen.

Wie Motorolas Smartphone mit faltbarem Bildschirm bietet also auch das Galaxy Z Flip den Vorteil, dass es zusammengeklappt angenehm klein ist (87,4 x 73,6 x 17,3 mm). Das ist bei Samsungs erstem faltbaren Smartphone, dem Galaxy Fold, anders: Dieses lässt sich wie ein Buch aufklappen und bietet zusammengefaltet keine nennenswerten Größenvorteile gegenüber herkömmlichen Smartphones. Samsung sieht die beiden faltbaren Geräte allerdings auch nicht als Teil der gleichen Serie, sondern als grundverschiedene Modelle.

Aufgeklappt hat das Galaxy Z Flip einen 6,7 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 2.636 x 1.080 Pixeln. Der Rahmen um den Bildschirm erinnert an den des Galaxy Fold, das Smartphone hat entsprechend keinen so schmalen Rahmen wie die Galaxy-S20-Geräte. Samsung trug auf das Display eine hauchdünne Glasschicht auf, die in Zusammenarbeit mit Schott entwickelt wurde; sie soll das faltbare Kunststoff-Panel vor Kratzern schützen. Samsung ist der erste Hersteller, der ein faltbares Smartphone mit Glasschutz auf dem Display anbietet.

Besser abgeschirmtes Gelenk

Samsung verbesserte eigenen Angaben zufolge das Gelenk und schirmte es weiter gegen Umwelteinflüsse ab. Entlang des Gelenks verlaufen innen zwei Reihen winziger Bürsten, die Staub fernhalten sollen. Außerdem hat das Galaxy Z Flip die gleichen Kunststoffnasen, die Samsung auch beim Galaxy Fold als Staubschutz verbaute.

Neben dem innenliegenden Bildschirm hat das Galaxy Z Flip einen 1,1 Zoll kleinen Bildschirm auf der Außenseite. Auf diesem können Nutzer im zusammengeklappten Zustand die Uhrzeit, den Akkustand und Benachrichtigungen ablesen sowie Musik steuern. Außerdem kann der Bildschirm als Sucher für Selbstporträts mit der Hauptkamera verwendet werden.

Im Inneren des Smartphones arbeitet Qualcomms Snapdragon 855 Plus. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß, der Flash-Speicher 256 GByte. Auf der Rückseite sind zwei 12-Megapixel-Kameras mit einem Weitwinkel- und einem Superweitwinkel-Objektiv eingebaut, die Frontkamera hat 10 Megapixel und ist in einem Loch im Display untergebracht.

Das Galaxy Z Flip unterstützt LTE, 5G beherrscht das Smartphone nicht. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 10 und Samsungs eigener Benutzeroberfläche. Der Akku ist zweigeteilt und hat eine Nennladung von 3.300 mAh, zur Laufzeit machte Samsung noch keine Angaben. Laden lässt sich das Galaxy Z Flip drahtlos mit 12 Watt und über ein Kabel mit 15 Watt.

Galaxy Z Flip kostet 1.480 Euro

Das Galaxy Z Flip kann vorbestellt werden und soll ab 21. Februar 2020 erhältlich sein. Der Preis liegt in Deutschland bei 1.480 Euro, zunächst soll nur eine begrenzte Anzahl verfügbar sein.

 (tk)


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