Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/wastelanders-fallout-76-erhaelt-menschliche-npc-und-steam-version-2002-146463.html    Veröffentlicht: 05.02.2020 16:30    Kurz-URL: https://glm.io/146463

Wastelanders

Fallout 76 erhält menschliche NPC und Steam-Version

Laut Hersteller Bethesda ist es das bislang größte kostenlose Update für Fallout 76: Wastelanders enthält eine neue Hauptquest, menschliche NPCs und weitere Verbesserungen. Die PC-Version ist künftig auf Steam verfügbar.

Das Entwicklerstudio Bethesda hat den Veröffentlichungstermin für das schon länger angekündigte Wastelanders-Update für Fallout 76 bekannt gegeben. Am 7. April 2020 soll der Patch für das postnukleare Onlinerollenspiel nach aktuellem Stand erscheinen - und zwar für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC.

Die vermutlich wichtigste Neuerung sind menschliche NPCs, die Sprachausgabe beherrschen und mit denen man per Menü parlieren kann. Bislang gibt es in der Welt von Fallout 76 lediglich Roboter als Ansprechpartner, was viele Spieler zu unpersönlich finden.

Außerdem soll in Wastelanders die Haupthandlung überarbeitet werden. Dazu kommen eine neue Hauptquestreihe sowie zusätzliche Orte, Gegner, Waffen, ein Rufsystem und mehr. Parallel zum Update soll es zwei kostenpflichtige Erweiterungen mit kosmetischen und C.A.M.P.-Gegenständen geben.

Ab dem 7. April 2020 wird die PC-Version von Fallout 76 zudem nicht nur bei Bethesda, sondern auch über Steam erhältlich sein. Auf Steam gibt es neben mehreren Editionen auch die Ingamewährung Atome, die Premiummitgliedschaft Fallout 1st sowie weitere kostenpflichtige Extras.

Aber: Bethesda schreibt in seinem Blog, dass Atome und Fallout 1st nicht zwischen Bethesda und Steam austauschbar sind. Nur die Gegenstände, die man im Atomic Shop erworben hat, sollen sich sowohl mit dem Zugang über Steam als auch direkt über Bethesda nutzen lassen.

Fallout 76 ist Ende 2018 erschienen, seitdem hat es immer wieder für Probleme und Verärgerung in der Community gesorgt. Das fängt schon mit dem Spiel selbst an: Viele hätten anstelle eines Online-Rollenspiels lieber ein Solo-Fallout gehabt.

Das Game selbst hat dann in vielen Tests (auch bei Golem.de) enttäuscht; dazu kamen technische Probleme, nicht eingehaltene Versprechen über die Qualität von Extras in der Special Edition sowie Sicherheitspannen und Ärger über kostenpflichtige Zusatzinhalte.

 (ps)


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