Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bose-stores-bose-schliesst-stores-in-deutschland-und-weiteren-laendern-2001-146099.html    Veröffentlicht: 16.01.2020 11:57    Kurz-URL: https://glm.io/146099

Bose Stores

Bose schließt Stores in Deutschland und weiteren Ländern

Wegen dramatischer Verschiebung zum Online-Shopping machen alle Bose Stores zu. Nur in China, Indien und Südkorea bleibt das " umfangreichste Angebot an Bose-Produkten unter einem Dach" erhalten.

Der Hersteller von Audioprodukten Bose schließt alle Einzelhandelsgeschäfte in Europa, Nordamerika, Japan und Australien. Das gab das US-Unternehmen laut einem Bericht des Online-Magazins The Verge bekannt. Hunderte Beschäftigte werden laut dem Bericht entlassen. Eine offizielle Erklärung von Bose existiert nicht.

Das in Framingham, Massachusetts, ansässige Unternehmen ist in Privatbesitz und gibt nicht bekannt, wie viel Personal von der Entscheidung betroffen ist.

Bose schließt seine Einzelhandelspräsenz in Europa, Nordamerika, Japan und Australien "in den nächsten Monaten". Dies betrifft insgesamt 119 Geschäfte, sagte ein Sprecher The Verge. Grund sei die dramatische Verlagerung zum Online-Shopping in den Märkten. "In anderen Teilen der Welt bleiben die Bose Stores geöffnet, darunter rund 130 Filialen in der Volksrepublik China, Taiwan (Greater China) und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Südostasien und Südkorea", teilte das Unternehmen The Verge in einer E-Mail mit.

Bose Stores in Selbstdarstellung des Herstellers sehr wichtig

Bose erklärt über seine Ladengeschäfte: "In den Filialen erleben Sie das umfangreichste Angebot an Bose-Produkten unter einem Dach. Das Sortiment reicht von Lautsprechern und Kopfhörern für kabellosen Musikgenuss über Soundbar-Lautsprecher bis hin zu Surround-Sound-Lösungen." Wer ein persönlicheres Einkaufserlebnis wünscht, werde durch die Filiale geführt, um mehr über die Produkte erfahren und diese auszuprobieren können. "Nehmen Sie sich so viel Zeit, wie Sie möchten", betont der Hersteller.

Bose-Sprecherin Joanne Berthiaume hat Golem.de den Bericht bestätigt. "Bose wird betroffenen Mitarbeitern Abfindungen anbieten", sagte Berthiaume.

 (asa)


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