Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/elektroauto-ford-mustang-mach-e-faehrt-bis-zu-480-km-weit-1911-145036.html    Veröffentlicht: 18.11.2019 07:16    Kurz-URL: https://glm.io/145036

Elektroauto

Ford Mustang Mach E fährt bis zu 480 km weit

Ford hat den Sportwagen Mustang als Elektroauto vorgestellt. Der Mach E soll je nach Konfiguration bis zu 480 km weit kommen und in gut 3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Er sieht aber eher wie ein Crossover-SUV aus.

Der Mustang Mach E ist das erste sportliche Elektroauto von Ford und soll es mit Teslas Model 3 und Model Y aufnehmen. Mit Blick auf die technischen Spezifikationen wird das Fahrzeug vor allem ein Konkurrent für das Model Y, das ebenfalls ein Crossover-SUV wird.

Den Mach E gibt es sowohl mit Heck- als auch mit Allradantrieb. Die First Edition für rund 60.000 US-Dollar vor Steuern und Subventionen soll nach EPA-Vergleichsverfahren rund 430 km weit kommen, in gut 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und mit Allradantrieb ausgerüstet sein.

Die Einsteigerversion Selection ab etwa 43.900 US-Dollar kommt 370 km weit, sprintet ebenfalls in gut 5 Sekunden auf 100 km/h und ist mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Die besser ausgestattete Premium-Version für 50.600 US-Dollar kommt 480 km weit und hat ebenfalls Heck- oder Allradantrieb.

Auch die Version California Route 1 für 52.400 US-Dollar fährt mit einer Akkuladung 480 km weit, beschleunigt jedoch nicht so stark wie die Premium-Version. Dafür ist der California besser ausgestattet, aber nur mit Heckantrieb erhältlich.

Die GT-Version für rund 60.500 US-Dollar ist das sportlichste Modell mit einer Reichweite von 380 km und einer Beschleunigung von gut 3 Sekunden auf 100 km/h. Dieses Modell wird nur mit Allradantrieb verkauft.

Wie die Teslas haben die Mustang Mach E einen Frunk genannten Kofferraum vorn. Bei Ford ist er wasserdicht und hat einen Abfluss. Der hintere Laderaum ist 821 Liter groß. Bei umgeklappten Sitzen hinten fasst der Kofferraum 1.687 Liter.

Im Innenraum ist ein großes Display im Hochformat, wie es auch im Model S und Model X verbaut ist. Interessant ist der physische Drehschalter unten am Display, dessen Funktion Ford bisher nicht erläuterte. Es könnte sein, dass damit Menüs durchblättert und Funktionen ausgewählt werden können. Dazu kommt ein kleineres Display hinter dem Lenkrad, auf dem auch der Tachometer eingeblendet werden kann. Das fehlt dem Model 3 ebenfalls.

Die Modelle Premium und First Edition werden Ende 2020 erhältlich sein, alle anderen sollen Anfang 2021 auf den Markt kommen. Ob der Ford Mach E nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

 (ml)


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