Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/niantic-pokemon-go-soll-provinzieller-werden-1910-144588.html    Veröffentlicht: 23.10.2019 17:45    Kurz-URL: https://glm.io/144588

Niantic

Pokémon Go soll provinzieller werden

Außerhalb von Großstädten macht Pokémon Go weniger Spaß. Das soll sich ändern - etwa, indem Pokéstops in dünn besiedelten Gegenden mehr Gegenstände bieten. Auf dem Weg dahin kann man ab 2020 gleichzeitig Schritte für die geplante Kampf-Liga sammeln.

Das kalifornische Entwicklerstudio Niantic hat in seinem Blog eine Reihe von Änderungen für Pokémon Go angekündigt. Unter anderem sollen Spieler mehr Gegenstände bekommen, wenn sie Pokéstops in Gebieten drehen, in denen es wenige derartige Einrichtungen gibt. Details und einen Termin für die Umstellungen nennen die Macher nicht.

Das dürfte daran liegen, dass sie noch an den Feinheiten arbeiten und diese - so ein paar vage Hinweise in der Ankündigung - nach und nach während des laufenden Spiels optimieren. Bei der Entwicklung und Erweiterung von Mobile Games ist das ein durchaus übliches Vorgehen. Niantic kündigt außerdem neue "Bundles im Shop" an und, dass die "Raid-Stufen an die Communitys in der Umgebung der Raid-Kämpfe angepasst" werden. Vermutlich geht es auch hierbei darum, Spielern außerhalb von Städten mehr Spaß zu bieten.

Seit Mitte 2019 können Spieler mit einem Level von mindestens 40 innerhalb des Spiels Vorschläge für neue Pokéstops einreichen, die von der Community bewertet und gegebenenfalls von Niantic freigegeben werden. Schon diese neue Möglichkeit ist auch als Vorstoß verstanden worden, mehr Anlaufstellen in ländlichen Gebieten einzurichten. Für das Frühjahr 2020 hat Niantic außerdem eine große inhaltliche Neuerung vorgestellt: Auf Basis der Trainerkämpfe soll es nicht nur möglich sein, gegen andere Spieler in der Nähe anzutreten. Stattdessen soll es eine Go-Kampf-Liga geben, in der Spieler online gegen Opponenten aus der ganzen Welt kämpfen und im Ligarang aufsteigen können. Für den Zugang zu den Arenen müssen Trainer aber vorher bestimmte Strecken zu Fuß zurückgelegt haben - wie viele Schritte es sein müssen, haben die Entwickler noch nicht mitgeteilt. Auch alle weiteren Details sollen erst später bekanntgegeben werden.

 (ps)


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