Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/blink-xt2-amazon-bringt-ueberwachungskamera-mit-zweijaehriger-laufzeit-1910-144426.html    Veröffentlicht: 15.10.2019 10:47    Kurz-URL: https://glm.io/144426

Blink XT2

Amazon bringt Überwachungskamera mit zweijähriger Laufzeit

Die neue Blink XT2 kann im Überwachungsmodus zwei Jahre lang mit einem Satz AA-Batterien betrieben werden. Zudem hat Amazon die Bewegungserfassung mit konfigurierbaren Aktivitätszonen verbessert. Aufnahmen landen direkt im Cloud-Speicher, für den nicht extra gezahlt werden muss.

Amazon hat eine neue Überwachungskamera vorgestellt: Die Blink XT2 ist der Nachfolger der Blink XT, die Amazon seit der Übernahme des Herstellers im Februar 2018 unter eigenem Namen verkauft. Verglichen mit dem Vorgänger kann die Blink XT2 doppelt so lange Videos aufzeichnen.

Mit einem einzigen Satz AA-Batterien sollen sich über 22 Stunden Videomaterial aufzeichnen lassen. Dieses wird direkt in der Amazon-Cloud gespeichert und kann von überall abgerufen werden. Der Onlinespeicher ist im Kaufpreis enthalten, monatliche Kosten fallen bei der Kamera nicht an.

Wird die Blink XT2 für die Live-Überwachung verwendet, bei der nur dann aufgezeichnet wird, wenn die Kamera eine Bewegung registriert, soll die Laufzeit der Batterien wie beim Vorgängermodell zwei Jahre betragen. Verglichen mit anderen Überwachungskameras ist das ein großer Vorteil: Die meisten anderen Geräte erfordern einen Netzanschluss.

Aktivitätszonen sollen Fehlalarme verringern

Die Bewegungserfassung hat Amazon nach eigenen Angaben bei der Blink XT2 verbessert. Zudem können Nutzer Aktivitätszonen einrichten. Die Kamera wird dann nur aktiviert, wenn in einer der vordefinierten Bereiche eine Bewegung stattfindet. So sollen Fehlalarme reduziert werden.

Dank eines eingebauten Lautsprechers und eines Mikrofons kann über die Kamera auch eine Zweiwegekommunikation erfolgen. Die Live-Ansicht der Kamera kann über Amazons Sprachassistenten Alexa und ein passendes Endgerät per Sprachkommando aufgerufen werden, beispielsweise einen Echo Spot, Echo Show oder einen Fire TV.

Die Blink XT2 kostet 110 Euro, für den Betrieb ist allerdings ein Sync-Modul notwendig. Wer dieses noch nicht hat, kann es zusammen mit einer Kamera im Set für 120 Euro erwerben. Ebenfalls erhältlich sind Sets mit Sync-Modul und zwei (220 Euro), drei (300 Euro) oder fünf Kameras (460 Euro).  (tk)


Verwandte Artikel:
Blink Home: Amazon übernimmt Anbieter von Überwachungskameras   
(12.02.2018, https://glm.io/132723 )
Blink: Die Foto-App mit dem Kurzzeitgedächtnis   
(07.02.2013, https://glm.io/97444 )
Cloud Computing: AWS sponsert Open-Source-Projekte mit Gutschriften   
(15.10.2019, https://glm.io/144425 )
Linux Foundation: Samsung baut Open-Source-Gruppe "aggressiv" aus   
(04.12.2014, https://glm.io/110962 )
Deep Fusion: Neuer Kameramodus für iPhone 11 dürfte bald erscheinen   
(02.10.2019, https://glm.io/144215 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/