Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0106/14414.html    Veröffentlicht: 19.06.2001 09:20    Kurz-URL: https://glm.io/14414

Fujitsu: Cobol und Fortran für Microsoft Visual Studio .NET

Ziel: Coderhaltung und Verknüpfung mit modernen Softwarekomponenten

Die besonders im kaufmännischen Bereich genutzte Programmiersprache Cobol und die ebenfalls angestaubte Sprache Fortran werden auf Grund einer Initiative der Fujitsu Software Corporation ihren Einzug in Microsoft Visual Studio .NET halten.

Damit sollen Cobol-Programme in das Microsoft .NET Framework integriert werden können. Das Gleiche gilt für Fortran. Fujitsu will damit eine einheitliche Entwicklungsumgebung für beide Sprachen bieten, die es Programmierern erlauben soll, sich schnell mit der MS-Technik anfreunden zu können. Previews von Fujitsu Cobol for Visual Studio .NET sind von der Website www.adtools.com zu beziehen.

Die schon 1954 entwickelte Sprache Fortran wird vornehmlich in wissenschaftlich-mathematischen Kreisen benutzt und soll dank Fujitsu nun Zugriff auf XML und ASP.NET, dem Nachfolger von den Microsoft Active Server Pages, erhalten.

Den Kern des Microsoft .NET Frameworks stellt das Common Language Runtime dar, das einen virtuellen Maschinencode darstellt und von Microsoft Intermediate Language (MSIL) genannt wird. Fujitsu will den neuen Compiler zudem in die Microsoft Visual Studio .NET Integrated Development Environment (IDE) integrieren.  (ad)


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