Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/borderlands-3-im-test-wer-im-irrenhaus-sitzt-soll-mit-granaten-werfen-1909-143887.html    Veröffentlicht: 17.09.2019 15:00    Kurz-URL: https://glm.io/143887

Borderlands 3 im Test

Wer im Irrenhaus sitzt, soll mit Granaten werfen

Bloß nicht den Finger vom Abzug nehmen und das Grinsen nicht vergessen: Borderlands 3 ist wieder einmal ein wahnsinnig spaßiger Shooter, dessen Figuren am Rande des Irrsinns agieren. Gearbox hat es zudem geschafft, den Spielfluss trotz der lahmen Hauptbösewichte noch weiter zu verbessern.

Am Morgen muss es ein Kaffee sein, ansonsten fängt der Tag nicht gut an - zumindest im echten Leben einiger Menschen. Im Loot-Shooter Borderlands 3 dreht eine Figur aber auch gerne durch, wenn sie ihre Dosis Koffein nicht bekommt. Also ist es an uns, als Kammerjäger auf die Jagd nach dem Gebräu zu gehen, es stehen virtuelle Leben auf dem Spiel. Doch so einfach ist es nicht, denn nicht nur müssen wir die lokale Meisterröstung von psychopathischen Soldaten ergattern, auch der Kaffeebecher muss den toten Händen des selbsternannten Kaffee-Commanders entrissen werden. Dabei haben wir ein möglichst großes Schießeisen in der Hand und ein ständiges Grinsen auf dem Gesicht.

Borderlands 3 ist - wie schon seine Vorgänger - ein Irrenhaus mit Knarren und macht bei absurden Nebenaufgaben wie der Kaffeejagd erneut eine riesige Freude. Entwickler Gearbox schafft es wieder einmal, uns permanent zum Lachen zu bringen. Der Humor ist allerdings nicht für jedermann gedacht, wenn es um das Abbeißen von Fingern oder das Abschießen von primären Geschlechtsteilen geht.

Derb ist aber nicht nur der Witz, der von sehr gut vertonten deutschen Sprechern und aus den Vorgängern bekannten Stimmen überzeugend vorgetragen wird, auch die Gewaltdarstellung ist im dritten Teil der Serie gestiegen. Es fliegen Arme, Beine, Leber und Milz herum, auf uns zustürmende Psychos werden zu Asche verbrannt oder von Säure zersetzt - das ist sicher nicht für jeden geeignet. Es passt aber zur komplett überdrehten Welt von Pandora.

Der dritte Teil der Serie geht aber einen Schritt weiter. So entdecken wir im Verlauf unserer Reise viele andere Welten, kämpfen gegen viele verschiedene Monster, Söldner und Banditen. Einige Gegner kennen Spieler bereits: Darunter sind die fressgierigen Skags, wütende Goliaths und maskierte Axtmörder - erstmals auch als weibliche Gegner.

Typisch für die Serie: Unsere Kontrahenten und unser Charakter kommentieren Kämpfe wieder im herrlich makabren Humor. Dabei legt Gearbox diesmal etwas mehr Wert auf die eigene Figur, die sich vom wortkargen zum wortgewandten Kammerjäger entwickelt. Unser Alter Ego kommentiert Situationen und redet spürbar häufiger mit anderen NPCs. Dabei können wir immer etwas mehr über die verschiedenen, spannenden Avatare herausfinden. Im Borderlands-Stil ist das meist mit sarkastischem Humor verbunden.

Mehr Gegner und noch mehr Knarren

Den vielen Gegnertypen stellen wir uns mit einer absurd hohen Auswahl an Waffen gegenüber, denn in Borderlands 3 wird erst geschossen und dann geredet, wahlweise mit Pistole, Schrotflinte, Scharfschützengewehr, Raketenwerfer, SMG und Sturmgewehr. Die Auswahl ist dabei noch einmal größer als zuvor: Es gibt Schalldruckwerfer, die Gegner von den Füßen hauen, Säurekanonen, die einen Strahl aus Gift schießen, Granatwerfer, aus Borderlands: The Pre-Sequel bekannte Strahlenkanonen und vieles mehr.

Besonders skurrile Waffen sind ebenfalls wieder mit dabei, etwa ein Raketenwerfer, der ätzende Hamburger verschießt oder ein Scharfschützengewehr, das Artilleriegeschosse vom Himmel regnen lässt. Viele Waffen verschießen Projektile mit Elementareffekten wie bekannte Brandgeschosse, Explosionsgranaten, Schockkugeln und Säurepatronen - aber auch radioaktive Munition und Cryogeschosse sind hinzugekommen. Ersteres lässt Gegner beim Tod explodieren, Zweites friert sie ein, so dass sie von Nahkampfangriffen zerschmettert werden können.

Sehr interessant sind einige Waffen, die verschiedene Feuermodi unterstützen. Es gibt etwa Sturmgewehre, die einen Sender an Gegner haften. Nachfolgende Schüsse treffen das Ziel anschließend selbst dann, wenn wir hinter einer Wand stehen. Das erinnert an das Zorg ZF-1 aus dem Sci-Fi-Film Das fünfte Element. Die verschiedenen neuen Modi und Möglichkeiten auszuprobieren, macht einen großen Teil des Spielspaßes von Borderlands 3 aus.

Die Waffen sind definitiv ein Highlight des Loot-Shooters - im Gegensatz zu den faden Hauptbösewichten, deren Figuren teils zum Haareraufen schlecht geschrieben sind.

Wir wollen Handsome Jack zurück

Einen charismatischen Bösewicht wie den aus Borderlands 2 bekannten Hyperion-Chef Handsome Jack zu übertreffen, ist zugegeben kaum möglich. Von Anfang an haben wir nicht erwartet, dass die Kontrahenten im dritten Teil an dessen Faszination heranreichen. Schon recht früh in der Handlung treffen wir auf die Zwillinge mit besonderen Kräften, die als Social-Media-Stars einen Kult von Fanatikern anführen. Zuerst erzählen sie uns über Echo-Funk für Borderlands-Standards schlecht geschriebene und nicht lustige Witze, direkt werden sie uns unsympathisch.

Das erste richtige Treffen von Angesicht zu Angesicht offenbart dann, wie uninspiriert die beiden Bösewichte präsentiert werden. Nicht nur tauchen sie einfach aus dem Nichts auf, sie halten zudem kryptische Dialoge, die keine Motivation erklären. Auch verfügen die beiden Unholde über so mächtige Fähigkeiten, dass es einfach keinen Spaß macht, ihre Geschichte zu hören.

An mehreren Stellen der Kampagne nutzt Gearbox den Trick mit dem Sofort-Teleport aus: So besiegen wir ein fieses Monster und beweisen, was für ein Badass wir sind - Schnitt: Die Zwillinge teleportieren sich in den Raum und wir sind plötzlich nicht mehr da, während ein anderer computergesteuerter Charakter in Gefahr ist. In solchen Augenblicken fragen wir uns, wo die Klasse der Autoren geblieben ist.

Denn die scheint gerade in den vielen Nebenmissionen durch, die zum Glück einen großen Teil der Hauptstory überdecken und davon gekonnt ablenken. Der eingangs beschriebene Kaffee-Krieg gegen den Kaffee-Commander ist da nur eines von vielen Beispielen. Wir klären beispielsweise den mysteriösen Tod eines Hausmeisters auf oder beschützen einen gejagten Menschen vor einem Banditenclan, der Finger verspeist. Dabei treffen wir auf neue und auch auf altbekannte Charaktere des ersten und zweiten Teils, die wir an dieser Stelle nicht verraten wollen.

In Borderlands 3 sind auf den verschiedenen, instanzierten und recht linearen Levels zudem diverse Sammelgegenstände verteilt. Wenn wir etwa alle Audiologs eines Abenteurers im Level finden, öffnet sich eine Schatztruhe mit besonders starken Waffen. Schon auf niedrigen Levels erhalten wir dabei schon teils legendäre und epische Gegenstände - das motiviert zum Weiterspielen.

Neue Kammerjäger, mehr Fähigkeiten

Dabei ist es wieder spaßiger, gemeinsam mit bis zu drei anderen Kammerjägern in den Kampf zu ziehen. Der Schwierigkeitsgrad scheint auch für mehrere Spieler ausbalanciert zu sein, die sich mit ihren Action-Skills und dem gegenseitigen Wiederbeleben ergänzen. Selbst der normale Schwierigkeitsgrad ist schon eine angemessene, wenn auch nicht zu schwere Herausforderung. Nach Abschluss der sehr langen Kampagne schalten wir weitere Schwierigkeitsstufen frei. Dabei müssen wir zugeben, dass wir noch nicht einmal nach 20 Stunden Spielzeit den Abspann gesehen haben. Hier steht Borderlands 3 dem Vorgänger in nichts nach.

Wieder können wir zu Beginn der Kampagne aus einem von vier Charakteren wählen: der Sirene mit magischen Kräften, der Mech-Pilotin mit Kampfanzug, dem hinterlistigen und unsichtbaren Agenten und dem tierzähmenden Roboter. Jede der Klassen kann aus einem von drei verschiedenen Action-Skills auswählen, statt nur einen zu verwenden. Außerdem schalten wir mit Levelaufstiegen passive Modifikatoren für unsere Fähigkeiten frei. Der Bestienmeister kann etwa flammende Rakks schießen, diese aber auch zu blutsaugenden Rakks oder Cryo-Rakks umbauen. Außerdem kann er eines von drei Tieren zu seiner Seite rufen, die ihrerseits wieder angepasst werden können.

Das Skillsystem ist in dieser Sache noch immer simpel, aber an sinnvollen Stellen zum Vorgänger verbessert und verfeinert worden. Generell können wir das auch vom Gameplay behaupten. Unsere Waffen sind nicht nur vielfältiger, sie fühlen sich auch etwas wuchtiger an, obwohl einige davon noch immer wie Nerf-Guns klingen. Unser Charakter kann sich zudem jetzt an Kanten hochziehen und kommt so an hochgelegene Orte. Dieses Element nutzt das Spiel an einigen Stellen auch geschickt aus.

Komfortfunktionen für unsere Schatzjagd

Ein paar Komfortfunktionen wie das Schnellreisesystem wurden ebenfalls verbessert: Wir können uns jetzt von beliebigen Orten an andere Schnellreisestationen im Universum teleportieren, statt wie zuvor zu einem entsprechenden Standort laufen zu müssen. An Verkaufsautomaten in der Welt sind jetzt gefühlt wesentlich bessere Gegenstände erhältlich und Munition können wir direkt mit einem Knopfdruck wieder auffüllen. Unser Geld geben wir für größere Munitionstaschen und Inventarplätze aus, während Crazy Earl uns für seltenes Eridium jetzt mächtige Waffen oder kosmetische Skins verkauft - gut so.

Im Catch-a-Ride können wir aus drei verschiedenen Fahrzeugen wählen, von denen es selbst noch einmal Varianten gibt. Die schalten wir frei, wenn wir eine meist gut versteckte Variante in der Spielwelt finden und zur nächsten Werkstatt bringen. Besonders cool finden wir den neuen Cyclone - ein einrädriges Motorrad, das mit enormer Geschwindigkeit über die Welt flitzt.

Es fällt aber wieder auf, das sich das Inventar und die Übersichtskarte an eine Controllersteuerung richten. Die verschachtelte Map mit mehreren Zoomstufen ist mit Maus und Tastatur zu träge zu bedienen und nervt uns das ein oder andere Mal. Auch das Ausrüsten von Mods, Schilden und Waffen ist noch immer hakelig.

Dafür können wir unsere Spielfigur wieder nach Belieben anpassen. Wer mag schon keinen quietschpinken Roboter mit einem Riesen-Raketenwerfer?

Kleider machen Kammerjäger

Einen großen Wert legt Borderlands 3 wieder auf das Aussehen unseres Kammerjägers. Nicht nur sehen die ausgerüsteten Waffen cool aus, wir können sie jetzt auch mit erbeuteten Anhängern oder anderen kleinen Gegenständen dekorieren. Außerdem können wir den Kopf und die Rüstung unseres Helden verändern und mit beliebigen Farben bemalen. Das gilt auch für die vielen coolen Fahrzeuge im Spiel. Sogar für unser kaum zu sehendes Echo-Gerät gibt es verschiedene Skins.

Derzeit ist noch keine Mechanik im Spiel implementiert, mit der wir uns für echtes Geld neue Skins oder Dekoelemente zulegen. Im zweiten Teil war das der Fall gewesen, daher gehen wir auch in Borderlands 3 von einem kommenden Ingame-Shop aus. Das Gerüst dafür steht zumindest schon: Einige kosmetische Elemente kaufen wir im schon gut gefüllten Eridium-Shop in unserer Heimat Sanctuary. Es bleibt zu hoffen, dass wir später die lilafarbenen Eridiumkristalle nicht für echtes Geld kaufen können, da es auch in mächtige Waffen gesteckt werden kann - Pay-to-Win ist theoretisch noch möglich.

PC-Technik

Borderlands 3 basiert auf der Unreal Engine 4 statt auf der Unreal Engine 3, behält aber den ikonischen Cel-Shading-Stil der Vorgänger bei. Dank feinerer Texturen samt AMDs FidelityFX-Schärfefilter, deutlich schönerer Beleuchtung, Physically-based Rendering (PBR) für realistischere Materialoberflächen und sauberer temporaler Kantenglättung macht der neue Loot-Shooter grafisch viel mehr her. Mit Badass-Settings kostet vor allem der volumetrische Nebel viel Rechenzeit, selbst High-End-Karten haben hier wenig Reserven für das integrierte Downsampling.

Gearbox hat Direct3D 11 und Direct3D 12 implementiert, wobei Letzteres als Beta gekennzeichnet ist. Das zeigt sich durch teils minutenlange Ladezeiten, sporadische Ruckler und schlechtere Frametimes. Allerdings ist D3D11 gerade für Systeme mit etwas älteren Prozessoren ein Muss: Mit einem Core i7-8700K oder einem Ryzen 5 2600X ist unsere Geforce 2080 Super gerade in Gefechten oft nur zu gut 50 Prozent ausgelastet, was die Bildrate teils in den 40er-Bereich drückt. Mit D3D12 fällt sie selten unter 70 fps. Obacht: Borderlands 3 braucht acht Threads, mit einem reinen Quadcore stottert die Loot-Jagd.

Auf einer Playstation 4 Pro und einer Xbox One X läuft der Shooter mit 3.200 x 1.800 Pixeln, im Performance-Modus wird 1080p verwendet. Die angepeilten 30 fps respektive 60 fps laufen laut Digital Foundry aber nicht stabil, beide Konsolen haben Einbrüche in den 40er-Bereich in 1080p sowie in den 20er-Bereich in 1800p. Die Jaguar-Kerne der Konsolen limitieren hier ganz offensichtlich.

Borderlands 3 wird seit dem 13. September 2019 für Windows-PCs, PS4 und Xbox One mit einer USK-Einstufung ab 18 Jahren verkauft. Das Spiel kostet etwa 60 Euro und erfordert auf dem PC ein Epic-Games-Konto und die Software Epic Games Launcher. Bis zum April 2020 wird es exklusiv über diese Plattform vertrieben. Neben der sehr gut vertonten deutschen Fassung kann der Titel auch etwa im englischsprachigen Original gespielt werden. Das erfordert derzeit auf dem PC aber noch etwas Feinarbeit: Im Epic Games Launcher muss in den Spieleinstellungen der Startparameter -language="en" eingegeben werden.

Fazit

Borderlands 3 ist eine spaßige Adrenalinachterbahn mit irrsinnigen Charakteren und übertriebenen Schießeisen - und damit ein würdiger Nachfolger des sieben Jahre alten zweiten Teils.

Das Grundkonzept bleibt dabei erhalten: Wir spielen einen von vier Kammerjägern und begeben uns auf die Suche nach immer mehr Waffen und Gegenständen, die sich in den mysteriösen Kammern befinden. Dabei treffen wir auf neue und altbekannte Figuren, die den bekannten Sarkasmus und Charme der Vorgänger zurückbringen.

Im dritten Teil finden wir die gleichen Waffentypen, allerdings in noch mehr kreativen Variationen. Das Ausprobieren neuer Raketenwerfer, Schrotflinten, Strahlenkanonen, Säurewerfer und Revolver macht einen großen Teil des Spielspaßes aus. Erstmals können die zufällig ausgewürfelten Kanonen zudem einen sekundären Feuermodus benutzen. Wir wechseln beispielsweise zwischen Schadensarten oder Haft- und Aufprallgranaten hin und her.

In diversen Nebenaufgaben lernen wir Charaktere im Laufe des Spiels kennen. Für sie müssen wir skurrile Aufgaben lösen - etwa wenn wir auf der Suche nach einem Kaffeebecher eine halbe Banditenstadt ausradieren. Der derbe und sarkastische Humor in Kombination mit der geradezu karikativ übertriebenen Gewaltdarstellung wird in Borderlands 3 noch einmal verstärkt und entlockt uns stets ein Grinsen oder Lachen.

Einzig die zwei Hauptbösewichte bleiben uns insgesamt zu blass, vor allem in Anbetracht der vielen gutgeschriebenen anderen Figuren. Außerdem tauchen sie immer dann auf, wann es dramatisch in die Geschichte passt, indem sie sich sprichwörtlich aus dem Himmel teleportieren. Hier zeigt Gearbox teils haarsträubend unmotiviertes Geschichtenerzählen. Dabei beweisen Handsome Jack im zweiten Teil und viele Nebengeschichten im aktuellen Borderlands das Gegenteil.

Optisch ist Borderlands 3 in der Unreal Engine 4 sichtbar schöner. Dem Cel-Shading-Look bleibt das Spiel aber treu. Zum Start sind zudem noch einige technische Probleme und Bugs vorhanden, die Gearbox noch angehen sollte.

Wer wie wir bereits in Borderlands 2 Stunden verbracht hat, wird auch im dritten, noch einmal größeren Teil der Serie auf seine Kosten kommen. Die psychopathische Jagd nach Waffen kann auch ohne Handsome Jack noch besser funktionieren.  (on)


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