Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/dynabook-das-tecra-x-50-hat-eine-alte-cpu-aber-viele-neue-anschluesse-1909-143765.html    Veröffentlicht: 10.09.2019 14:45    Kurz-URL: https://glm.io/143765

Dynabook

Das Tecra X-50 hat eine alte CPU, aber viele neue Anschlüsse

Das Tecra X-50 ist eine der ersten Neuankündigungen des von Sharp gekauften Unternehmens Dynabook - ehemals Toshiba. So neu ist das Gerät aber nicht, denn es verwendet Intel-CPUs aus dem Jahr 2018. Dafür sollen die vielen Anschlüsse und das Chassis überzeugen.

Das Sharp-Tochterunternehmen Dynabook hat auf der IFA 2019 sein 15,6-Zoll-Notebook Tecra X50-F vorgestellt. Es soll trotz des größeren Chassis mobil verwendet werden können. Deshalb wiegt es mit 1,36 kg relativ wenig, was am verwendeten Magnesium liegen soll. Möglicherweise geht das aber auf Kosten der Robustheit des Gehäuses. Das 15,6-Zoll-LC-Display ist entspiegelt und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

Typisch für die Tecra-Serie: Die Notebooks sind mit ihrem Business-Anspruch entsprechend teuer. Mit dem bereits älterem Core i3-8145U aus dem Jahr 2018, 4 GByte RAM und einer 256-GByte-SSD soll das Produkt etwa 1.200 Euro kosten. Es gibt auch Versionen mit 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher, Core i5-8265U, Core i7-8565U und optionalem Intel-Optane-Laufwerk. Die kosten allerdings 1.500 bis 2.500 Euro.

Anschlüsse statt CPU

Obwohl die Hardware nicht mehr ganz aktuell ist, sind die Anschlüsse das schon eher: Das Notebook hat einen Micro-SD-Kartenleser, zwei USB-A-3.2-Gen-2-Buchsen und zwei Thunderbolt-3-Ports. An den HDMI-2.0b-Port passen externe Displays oder 4K-Projektoren. Außerdem gibt es das Notebook optional mit LTE-Modem. Standardmäßig funkt es mit Wi-Fi-6 und Bluetooth 5.0.

Der Drei-Zellen-Akku des Tecra X50 soll bis zu 17 Stunden durchhalten. Dieser Wert scheint aber wenig realistisch zu sein. Die Tastatur und das Touchpad werden allerdings durch einen Trackpoint ergänzt, den Anwender von einigen Lenovo Thinkpads kennen.

Die Plattform des Tecra X50 klingt in der Theorie vielversprechend - vorausgesetzt Nutzer sind bereit, eine ältere CPU mitzukaufen. Dynabook will die Business-Notebooks ab Oktober 2019 verkaufen.  (on)


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