Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/elektroauto-vw-stellt-den-id-3-auf-der-iaa-vor-1909-143554.html    Veröffentlicht: 01.09.2019 12:51    Kurz-URL: https://glm.io/143554

Elektroauto

VW stellt den ID.3 auf der IAA vor

Käfer und der Golf bekommen einen Nachfolger: VW positioniert den ID.3 als elektrischen Volkswagen. Das Auto wird auf der IAA gezeigt und soll Mitte kommenden Jahres ausgeliefert werden.

Wird dieses Fahrzeug das elektrische Pendant zum Käfer? Der Autokonzern Volkswagen (VW) stellt auf der Automobilmesse in Frankfurt den ID.3 vor. Das Elektroauto soll "nach Käfer und Golf das dritte große Kapitel [...] in der Geschichte der Marke Volkswagen" werden.

Der ID.3 ist ein Fahrzeug der Kompaktklasse, das von der Form her dem Golf ähnelt. Es hat einen Heckantrieb mit einer Leistung von 150 Kilowatt. Das Auto wird es mit drei verschiedenen Akkuvarianten geben: Der kleinste Akku hat eine nutzbare Kapazität von 45 Kilowattstunden (kWh), der mittlere eine von 58 kWh und der größte eine von 77 kWh.

Entsprechend variiert auch die Reichweite. Sie liegt nach der Worldwide harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) zwischen 330 bis 550 Kilometer. Bei einer Ladeleistung von 100 Kilowatt soll in einer halben Stunde Strom für etwa 290 Kilometer Reichweite geladen werden. Auf den Akku gibt VW eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.

Der ID.3 basiert auf dem neuen Modularen-E-Antriebs-Baukasten (MEB), den auch andere Marken des Konzerns nutzen, darunter Audi für den Q4 E-Tron. VW vermarktetet den MEB aber auch an andere Hersteller, darunter Ford und e.Go Mobile aus Aachen. VW will auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt auch Studien weiterer Modelle aus der ID-Baureihe zeigen. Diese sollen laut VW "in kurzen Abständen dem ID.3 folgen".

Eine Sonderedition des Elektroautos, ID.3 1ST, hatte VW im Mai vorgestellt. Das Auto wurde innerhalb von 24 Stunden über 10.000 Mal vorbestellt.

Die Serienfertigung des ID.3 beginnt Ende dieses Jahres. Die ersten Fahrzeuge will VW Mitte kommenden Jahres ausliefern. Der Basispreis wird vor Abzug der staatlichen Förderung unter 30.000 Euro liegen.

 (wp)


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