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Ideapad und Ideacentre

AMD Picasso findet Weg in Lenovo-Notebooks und All-in-Ones

Immer mehr Hersteller adaptieren AMD-Ryzen-CPUs. Auch Lenovo steckt die Chips in ein Notebook und in ein All-in-One.

Lenovo hat vor der Elektronikmesse Ifa diverse mobile Geräte und Workstations angekündigt. Dazu zählen auch das Ideapad S540 (PDF) und das Ideacentre A540 (PDF), jeweils mit AMD-Ryzen-Chip. Das Notebook ist ein 15,6-Zoll-Gerät, das im traditionellen Clamshell-Chassis verkauft wird. Das Ideacentre A540 ist ein All-in-One mit 24-Zoll-Bildschirm. Beide Produkte wird es alternativ auch mit Intel-CPU geben.

Als Mobil-CPU im Ideapad entscheidet sich Lenovo für den Ryzen 7 3700U, der zu AMD Picasso gehört. Die vier Kerne und acht Threads werden von einer integrierten Vega-10-Grafikeinheit unterstützt. In der Startvariante wird statt des Ryzen 7 ein Ryzen 5 3500 U verwendet, der bei gleicher Kernzahl etwas niedriger taktet. Das Notebook hat zudem 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher und eine 256, 512 oder 1.000 GByte große NVMe-SSD verbaut.

Das 13,3-IPS-Zoll-Display hat eine ungewöhnliche Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Am Gehäuse gibt es zwei USB-Typ-C-3.2-Gen-2-Ports und einen USB-A-3.2-Gen-1-Anschluss. Das Gerät funkt im WLAN nach Wi-Fi 5 und per Bluetooth 5.0. Der 56-Wattstunden-Akku soll 16 Stunden lang durchhalten. Obwohl das wenig realistisch scheint, lässt die Kapazität zumindest gute Laufzeiten vermuten.

All-in-One mit AMD-APU

Das Ideacentre setzt ebenfalls auf einen Picasso-Chip. In diesem Fall sind ein Ryzen 5 3400GE, ein Ryzen 3 3200GE oder ein Athlon 300GE konfigurierbar. Diese kombinieren vier Kerne und eine AMD-Radeon RX 540X auf einem System-on-Chip. Damit sollten zwar keine anspruchsvollen Spiele, dafür aber Rendering und Videoschnitt machbar sein. Dazu kommen 4 bis 16 GByte RAM, eine 128 bis 1.000 GByte große SSD und eine 1- bis 2-TByte-HDD.

Die Hardware bringt Lenovo im Standfuß unter. Auf der Rückseite des 24-Zoll-Panels sind dabei drei USB-A-Buchsen, davon aber nur zwei mit 3.2-Gen-2-Geschwindigkeit. Zwei USB-A-2.0-Ports, RJ45 für Gigabit Ethernet und ein SD-Kartenleser sind ebenfalls vorhanden.

Das IPS-Panel selbst misst 24 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Per HDMI kann ein weiterer Monitor angeschlossen werden.

Das Ideapad S540 soll ab November 2019 ab 800 Euro verkauft werden. Das Ideacentre A540 soll Ende Oktober erscheinen - ebenfalls ab 800 Euro.

 (on)


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