Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/porsche-design-ultra-one-grosses-ultrabook-mit-rueckseitigen-anschluessen-1908-143354.html    Veröffentlicht: 21.08.2019 14:36    Kurz-URL: https://glm.io/143354

Porsche Design Ultra One

Großes Ultrabook mit rückseitigen Anschlüssen

Porsche Design hat das Ultra One vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein 15,6-Zoll-Ultrabook. Für diese Geräteklasse ungewöhnlich ist die Positionierung der Anschlüsse. Günstig ist das Gerät aber nicht, das eher für gelegentliches Arbeiten gedacht ist.

Das Ultra One ist ein Notebook von Porsche Design, das dem Ultrabook-Konzept folgt. Trotzdem ist es ein recht großer Vertreter, es besitzt ein 15,6-Zoll-Touch-Display. Das Gesamtgewicht liegt bei 1,5 Kilogramm. Das Panel nutzt IPS-Technik und bietet 1.920 x 1.080 Pixel.

Interessant ist vor allem die unübliche rückseitige Positionierung von Anschlüssen. Das ist mittlerweile selten geworden, weil hinten oft Platz für die Displaymechanik gebraucht wird. Geboten werden ein USB-Typ-C- und zwei Typ-A-Anschlüsse, die jeweils USB 3.2 Gen1 beherrschen. Außerdem gibt es eine HDMI-Buchse sowie einen Micro-SD-Schacht für Speicherkarten. Die Seiten sind dafür aufgeräumt. Links befindet sich ein USB-C-Anschluss, rechts eine Headset-Klinkenbuchse. Einen Stromanschluss gibt es nicht, das übernimmt USB Typ C per Power Delivery.

Für hohe Lasten ist das Notebook nicht geeignet. Porsche Design verbaut einen Core i5-8200Y oder i7-8500Y alias Amber Lake. Es handelt sich dabei um besonders stromsparende Prozessoren mit Grafikeinheit. Sie gehören aber den großen Core-i-Prozessoren an und nicht den Atoms. Mit jeweils zwei Kernen und vier Threads sollten sie für den Alltag schnell genug sein. Die maximale Taktfrequenz liegt bei beiden bei 3,9 GHz, der Grundtakt beim i5 bei 1,3 GHz. Der i7 taktet mit 1,5 GHz. Die CPUs besitzen aber eine konfigurierbare TDP sowohl nach unten als auch nach oben (3,5 bis 7 Watt). Porsche Design gibt keine weiteren Details zur Auswahl an.

Zu den Prozessoren gehört jeweils eine Speicher-/RAM-Kombination. Beim i5-Modell ist die SSD 512 GByte groß und der Arbeitsspeicher bietet 8 GByte. Für das Core-i7-Modell wurden die Werte verdoppelt. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Einschaltknopf mit Fingerabdrucksensor und Dual-Band-WLAN mit 867 MBit/s (802.11a/b/g/n/ac) sowie Bluetooth 4.2. Der Akku hat eine Kapazität von 45,6 Wattstunden und soll damit eine Laufzeit von 10 Stunden ermöglichen.

Der Preis für das ab Mitte September 2019 verfügbare Notebook ist hoch. Schon die Grundversion kostet rund 1.500 Euro. Wer die i7-Variante mit 16 GByte RAM und 1 TByte SSD haben will, zahlt stolze 2.000 Euro.

 (ase)


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