Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/geforce-now-nvidias-cloud-gaming-dienst-kommt-noch-2019-fuer-android-1908-143318.html    Veröffentlicht: 20.08.2019 12:58    Kurz-URL: https://glm.io/143318

Geforce Now

Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Gamer können ihre Spiele per Geforce Now künftig auf ihre Android-Geräte streamen. Der Cloud-Gaming-Dienst wird auf Googles Betriebssystem erweitert. Zeitgleich platziert Nvidia die neuen RTX-Server in Frankfurt, was theoretisch Raytracing ermöglicht.

Nvidia bringt seinen Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now auf mobile Android-Geräte abseits der eigenen Shield-Hardware. Dies wird über eine separate App realisiert, die sich Nutzer über Google Play herunterladen können. Die Funktion soll im Laufe des Jahres 2019 erscheinen. Das kündigt Nvidia in einem Blogpost an.

Zu diesem Zeitpunkt wird sich der Dienst noch immer in der Betaphase befinden, die auch Golem.de bereits ausprobieren konnte. Das gilt für alle Plattformen, auf denen Geforce Now funktioniert: Neben Android sind das Macs, Windows-PCs und Shield TV. Die Android-Version wird die gleichen Titel unterstützen - derzeit umfasst das Angebot etwa 500 Spiele wie Fallout 76, Fortnite, Shadow of the Tomb Raider und World of Tanks. Das ist durch das Verknüpfen diverser Spieleplattformen wie Steam möglich. Nvidia empfiehlt, einen Gamecontroller mit dem Android-Gerät zu nutzen, "da einige Spiele ohne Gamepad auf einem Android-Telefon unspielbar wären", heißt es.

RTX-Server kommen nach Frankfurt

Parallel zum Android-Release kündigt der Entwickler zudem ein Upgrade der eigenen Geforce-Now-Server an. Das Unternehmen will diese mit Turing-GPUs ausrüsten. Als einen ersten Standort hat Nvidia die Server in Frankfurt am Main gewählt. Geforce-RTX-Grafikkarten ermöglichen theoretisch, Games mit eingeschaltetem Raytracing auf Endgeräte zu streamen. Die RTX-Server hat das Unternehmen bereits im März 2019 vorgestellt. Ein Knoten besteht aus 1.280-Turing-GPUs in 32 Blade-Modulen.

Nvidia weist in der Ankündigung darauf hin, dass die kostenlose Betaphase wohl nicht mehr lange aktiv sein wird. Nutzer, die den Dienst testen möchten, sollten sich daher relativ bald dafür anmelden. Später wird Geforce Now, wie die meisten Konkurrenzprodukte, eine monatliche Gebühr erfordern. Ob es eine kostenlose Grundvariante wie bei Google Stadia geben wird, sagt das Unternehmen nicht.  (on)


Verwandte Artikel:
Magentagaming: Auch die Telekom startet einen Cloud-Gaming-Dienst   
(19.08.2019, https://glm.io/143294 )
AI-Station und AI-Laptop: Schenker bietet konfigurierbare Linux-Workstations an   
(20.08.2019, https://glm.io/143312 )
Nvidia Geforce Now: Spiele-Streaming mit der Steam-Bibliothek   
(05.01.2017, https://glm.io/125407 )
Google Anthos: Umbenannte Cloud-Plattform ist mit Konkurrenz kompatibel   
(10.04.2019, https://glm.io/140589 )
Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt   
(16.08.2019, https://glm.io/143120 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/