Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mek-mini-zotac-stopft-rtx-2070-super-und-core-i7-in-9-2-liter-1908-142935.html    Veröffentlicht: 01.08.2019 16:27    Kurz-URL: https://glm.io/142935

Mek Mini

Zotac stopft RTX 2070 Super und Core i7 in 9,2 Liter

Der Release der neuen Super-GPUs von Nvidia ist für Zotac die Gelegenheit, den kleinen Gaming-PC Mek Mini mit überarbeiteter Hardware anzubieten. In etwas mehr als 9 Liter passen eine RTX 2070 Super, ein Core-i7-Prozessor und eine Netzwerkkarte mit zwei Ethernet-Buchsen.

Zotac hat seinen Mini-PC Mek Mini aktualisiert. Das neue System ist mit Intel Core i5 oder Core i7 der neunten Generation Coffee Lake Refresh ausgestattet. Zusammen mit einer Nvidia Geforce RTX 2060 Super oder RTX 2070 Super steckt der Hersteller die Hardware in ein recht kompaktes Gehäuse. Es misst 261 x 259 x 136 mm und ist damit flächenmäßig etwas größer als ein MicroATX-Mainboard. Das Füllvolumen gibt Zotac mit 9,18 Litern an, weniger als etwa der von Golem.de getestete Corsair One.

Wie der Vorgänger wird auch der neue Mek Mini wohl die 65-Watt-Varianten, also einen Core i5-9600 mit sechs Kernen oder einen Core i7-9700 mit acht Kernen und ohne Hyper Threading verwenden. Die RTX-Super-GPUs (Test) sollten dem System außerdem einen Leistungszuwachs von etwa 10 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen geben, je nach Anwendungsfall.

Viele USB-Anschlüsse und zwei Ethernet-Buchsen

Der Arbeitsspeicher bleibt mit 16 GByte DDR4 RAM gleich. Das gilt auch für den Massenspeicher: Zotac bietet eine 250-GByte-NVMe-SSD und eine ein bis zwei Terabyte große HDD an. Da sich am Chassis an sich nichts ändert, bleiben auch die Anschlüsse erhalten. Es gibt weiterhin vier USB-A-3.2-Ports auf der Rückseite und einen USB-A-3.2-Gen-1-Port an der Oberseite. Dazu kommen drei USB-C-Buchsen, ein SD-Kartenleser und zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Alternativ kann auch per Wi-Fi 5 drahtlos gespielt werden. An zwei Displayport-Buchsen und zwei HDMI-Ports passen bis zu vier Bildschirme.

Bisher hat Zotac noch keine Preise bekanntgegeben. Das Vorgängermodell kostet derzeit etwa 1.200 US-Dollar. Die Einsteigervariante mit Core-i5-CPU soll demnächst verkauft werden, die etwas leistungsfähigere Core-i7-Version folgt einige Zeit später.



 (on)


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