Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/cintiq-22-wacoms-preiswerteres-stift-display-hat-mehr-zeichenflaeche-1907-142647.html    Veröffentlicht: 18.07.2019 14:50    Kurz-URL: https://glm.io/142647

Cintiq 22

Wacoms preiswerteres Stift-Display hat mehr Zeichenfläche

Für etwa 1.000 Euro verkauft Wacom sein Cintiq-Stift-Display mit 22-Zoll-Arbeitsfläche. Für das Geld gibt es die bekannte Digitizer-Technik und den Stift. Einige Funktionen sind als optionales Zubehör erhältlich.

Der japanische Grafiktablet-Hersteller Wacom ergänzt sein Portfolio für Stift-Displays um das Cintiq 22. Das 21,5 Zoll große Panel ist die zweite Einsteigerversion nach dem 15,6 Zoll großen Cintiq 16. Das Gerät soll die bekannte Stifttechnik und Induktions-Digitizer der Serie in ein preiswerteres Paket bringen und beinhaltet den passiven Wacom Pro Pen 2 mit 8.192 Druckstufen, der auch anderen Wacom-Produkten beiliegt und zu diesen kompatibel ist. Das Cintiq richtet sich mit einem Preis von etwa 1.000 Euro an Hobbykünstler.

Der Bildschirm des Stift-Displays hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und soll eine NTSC-Farbraumabdeckung von 72 Prozent aufweisen. Neben der fehlenden Toucheingabe sind dies Kompromisse, die gegenüber den wesentlich teureren Cintiq-Pro-Modellen eingegangen werden müssen. Die Beschichtung des Panels weise aber eine ähnliche Textur auf, die ein "natürliches Gefühl wie beim Zeichnen mit dem Stift auf Papier" ermöglichen solle, schreibt Wacom. Außerdem dürfte das Panel ähnlich gute Eigenschaften wie die Pro-Modelle aufweisen, was die Eingabelatenz und Parallaxing angeht. Erstere gibt der Hersteller mit 22 ms an; der zweite Wert beschreibt die Nähe zwischen dem LC-Display und dem Digitizer und damit den Abstand von virtuellem Cursor und Stiftspitze.

Zubehör kaufen

Dem Cintiq 22 fehlen programmierbare Express-Keys, die auf die optional erhältliche Expresskey Remote ausgelagert werden. Angeschlossen wird das Produkt per HDMI 1.4 und an einen freien USB-2.0-Port. Ein entsprechendes Kombinationskabel, das zudem an das Netzteil passt, wird mitgeliefert. Auf der Rückseite sind zwei Klappfüße angebracht, mit denen das Panel in einem 19-Grad-Winkel aufgestellt wird. Ein separater Klappstand ermöglicht eine bessere Verstellbarkeit. Der ist beim kleineren Modell optional, beim neuen 22-Zoll-Modell aber laut Wacom im Lieferumfang enthalten.

Für 1.000 Euro könnte Wacom den Einsteigermarkt relativ gut bedienen. Für weniger Geld gibt es nur die kleinere Variante, die 560 Euro kostet, oder Geräte von anderen Herstellern wie Huion oder Acepen.

 (on)


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