Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/digitalkamera-leica-m-e-als-guenstiger-einstieg-bei-messsucherkameras-1906-142097.html    Veröffentlicht: 24.06.2019 11:42    Kurz-URL: https://glm.io/142097

Digitalkamera

Leica M-E als günstiger Einstieg bei Messsucherkameras

Leica hat mit der M-E seine bisher preiswerteste digitale Messsucherkamera vorgestellt. Dennoch dürfte das Modell für die meisten Nutzer unerschwinglich sein.

Leica hat mit der M-E (Typ 240) eine neue Messsucherkamera vorgestellt, die mit Wechselobjektiven und einem Vollformatsensor ausgerüstet ist. Im Vergleich zu anderen Modellen des Herstellers ist sie etwas günstiger ausgefallen. Übrigens: Eine M-E (damals Typ 220) gab es 2012 schon einmal, dafür aber mit weniger Megapixeln und zu einem deutlich höheren Preis.

Die Leica M-E ist auf System-Neueinsteiger ausgerichtet, gegen Staub sowie Spritzwasser geschützt und mit Echtleder versehen. An der Kamera ist nahezu jedes jemals gebaute M-Objektiv nutzbar. Auf der Rückseite befindet sich ein 3-Zoll-TFT-Display (920.000 Pixel) mit einer Abdeckung aus Gorilla Glass.

Anders als bei den meisten Digitalkameras ist bei der M-E kein Autofokus eingebaut. Der manuelle Fokus arbeitet zudem anders als gewohnt. Der Nutzer muss mit dem Objektivring im Sucher zwei Bilder zur Deckung bringen, um scharfzustellen. Das soll erheblich schneller und präziser funktionieren als bei der herkömmlichen Methode.

Der CMOS-Sensor erreicht eine Auflösung von 24 Megapixeln und kann neben Fotos auch Videos in Full-HD ( 24, 25 und 30 Bilder pro Sekunde) aufnehmen. Die M-E nimmt von Haus aus nur Mono auf, kann aber mit einem Stereomikrofon bestückt werden. Dazu kommt ein Blitzschuh für Leica-Blitze.

Die Kamera arbeitet mit einer Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 6.400, ist mit einem 2 GByte großen Arbeitsspeicher ausgerüstet und speichert auf SD-/SDHC-/SDXC-Speicherkarten.

Die Leica M-E soll ohne Objektiv ab dem 18. Juli 2019 für 3.950 Euro erhältlich sein. Nach Angaben von Leica ist die Kamera in der Stückzahl limitiert und nur begrenzt verfügbar. Wie viele Exemplare es gibt, verriet Leica nicht.

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