Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/kleinwagen-peugeot-bietet-208-als-e-auto-ab-30-450-euro-an-1906-142022.html    Veröffentlicht: 20.06.2019 07:55    Kurz-URL: https://glm.io/142022

Kleinwagen

Peugeot bietet 208 als E-Auto ab 30.450 Euro an

Peugeot hat den Konfigurator für die vollelektrische Version des neuen Kleinwagens 208 freigeschaltet, demzufolge das Fahrzeug ab 30.450 Euro zu haben sein wird. Die Benzinversion ist erheblich günstiger.

Monate nach der Vorstellung des Peugeot e-208 ist der Konfigurator für das Fahrzeug in Deutschland freigeschaltet worden. Das günstigste Modell kostet 30.450 Euro für die Basisverkleidung Active. Wird der Umweltbonus abgezogen, liegt der Kaufpreis bei 26.450 Euro. Zum Vergleich: Der Diesel kostet ab 19.850 Euro, der Benziner ab 16.600 Euro - auch in der Ausstattungsvariante Active.

Der Elektro-208 ist mit einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor ausgerüstet, der ein Drehmoment von 260 Newtonmetern erzielt. Dazu kommt ein Akku mit 50 kWh, der eine Reichweite von 340 km nach WLTP erreichen soll. Das Auto kann mit 100 kW an Gleichstromladern aufgetankt werden, das On-Board-Ladegerät verkraftet bis zu 11 kW. Ein Beschleunigungserlebnis wie im Tesla gibt es nicht - der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 8,1 Sekunden.

Peugeot gewährt auf den Akku eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km. Das heißt, seine Kapazität muss innerhalb dieser Parameter unter 70 Prozent seiner anfänglichen Ladekapazität sinken.

Der Peugeot, der auf der gleichen Plattform wie der elektrische Corsa (29.900 Euro) basiert, ist preislich ein recht gutes Angebot - verglichen mit der wenigen Konkurrenz, die es auf diesem Markt gibt. Der Nissan Leaf mit kleinerem 40-kWh-Akku kostet ab 36.800 Euro.

Was der ebenfalls als Konkurrent zu sehende neue Renault Zoe kosten wird, ist noch nicht bekannt.



Leseraufruf

Immer wieder versprechen Wissenschaftler und Hersteller bahnbrechende Neuerungen bei Akkus, Brennstoffzellen und anderen Energiespeichern. Akkus laden angeblich schneller, sie haben mehr Kapazität bei gleichem Gewicht, sie sind nicht feuergefährlich. Manches davon ist Humbug, andere Innovationen funktionieren im Labor, brauchen aber Jahre bis sie serienreif sind.

An den Reaktionen sehen wir immer wieder, dass dieses Thema unsere Leser bewegt. Wir planen daher einen Artikel, der so viele offene Fragen beantwortet wie möglich. Schreibt uns dafür Eure Fragen und Wünsche an redaktion@golem.de.

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