Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/total-war-china-verhilft-three-kingdoms-zu-verkaufserfolg-1905-141532.html    Veröffentlicht: 27.05.2019 12:45    Kurz-URL: https://glm.io/141532

Total War

China verhilft Three Kingdoms zu Verkaufserfolg

Der neuste Ableger der altehrwürdigen PC-Strategiespielserie Total War verkauft sich bestens: Er hat auf Anhieb Platz 1 in den Charts auf Steam erreicht. Nach Angaben des Entwicklerstudios Creative verdankt das in China angesiedelte Three Kingdoms diesen Erfolg vor allem zwei Märkten in Asien.

Der chinesische Markt gewinnt für die Gamesbranche immer mehr an Bedeutung. Das zeigt gerade der Erfolg von Total War - Three Kingdoms: Das PC-Strategiespiel des zu Sega gehörenden Entwicklerstudios hat wenige Tage nach der Veröffentlichung am 23. Mai 2019 den ersten Platz der Verkaufscharts auf Steam erreicht. Für eine altehrwürde Serie wie Total War, die zudem vor allem Hardcoregamer anspricht, ist das ungewöhnlich.

Nach Angaben von Rob Bartholomew liegt das vor allem an der Nachfrage aus China. Das Land sei zusammen mit Südkorea "für Three Kingdoms der absolut wichtigste Markt", sagt der Chief Product Officer von Creative Assembly im Gespräch mit Gamesindustry. "Das Publikum, mit dem wir sonst nicht viel zu tun hatten, ist sehr angetan davon, was wir ihnen diesmal bieten." Auch in der Spielepresse des Landes und bei Influencern sei das Programm sehr gut angekommen.

Three Kingdoms spielt im feudalen China im Zeitalter der Drei Königreiche. Gemeint ist die Han-Dynastie, konkret die Zeit ab dem Jahr 190 nach Christus. Die Kampagne erzählt, wie die Dynastie unter der Herrschaft eines jungen Kaisers zerfällt und Anarchie sich breit macht, während im Hintergrund ein Tyrann namens Dong Zhuo die Fäden zieht. Three Kingdoms ist das erste in China angesiedelte Total War, frühere Serienteile hatten unter anderem das historische Rom und Japan als Szenario.

Neben dem Szenario hat nach Angaben von Rob Bartholomew auch der Erfolg von Steam in asiatischen Märkten bei der Vermarktung von Three Kingdoms geholfen. Steam sei in den dortigen Märkten in den vergangenen vier oder fünf Jahren immer wichtiger geworden. "Wir neigen dazu zu wachsen, wenn Steam wächst", sagt Bartholomew.  (ps)


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